Veröffentlichung vom 21.09.2025
Am gestrigen Samstag fand im Landkreis die „Lange Nacht der Feuerwehren“ statt. In fünf Gemeinden erhielten die Bürgerinnen und Bürger spannende Einblicke in die Arbeit der Orts- und Gemeindefeuerwehren. Zusätzlich konnten die Besucher verschiedene Highlights erleben. So wurden bei Einsatzübungen verletzte Personen mit schwerem hydraulischen Schneidgerät aus Autos befreit oder der Aufbau für einen Innenangriff im Falle eines Zimmerbrandes vorgestellt. In Maisach erlebten die Kinder eine riesige Feuerwehr-Hüpfburg. In Hattenhofen konnten die Kinder durch eine dunkle Kriechstrecke krabbeln und so das Gefühl erleben, wie es sich in fremden Räumen ohne Sicht anfühlt.
Auch wurden die Besucher und Besucherinnen in der Handhabung eines Automatischen Externen Defibrillators (AED) geschult. Ebenso volles Haus vermeldeten die Feuerwehren Germering, Eichenau und Schöngeising! In Germering und Eichenau konnten die Besucher die neuen Drehleitern besichtigen. Je nach Standort und Gemeinde öffneten die teilnehmenden Feuerwehren ihre Gerätehäuser am Nachmittag bis in den späten Abend. Einige Feuerwehren tauchten ihre Gerätehäuser in buntes Licht oder organisierten Live-Musik oder Jugendpartys wie beispielsweise in Germering.
Kreisbrandrat Christoph Gasteiger besuchte den Großteil der teilnehmenden Feuerwehren und zeigte sich vom Erfolg der Veranstaltungen überzeugt. „Die Bevölkerung hat die Veranstaltungen sehr gut angenommen. Dieses Format spannt einen wunderbaren Bogen zwischen Familien mit jungen Kindern und Jugendlichen, in dem die Veranstaltung am Nachmittag beginnt und bis in den späten Abend fortgeführt wird. Persönlich konnte ich auch viele interessierte Menschen wahrnehmen, die man als Quereinsteiger oder Spätberufene bezeichnen könnte. Ein sehr guter und zunehmender Trend, der für die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren sehr wichtig ist!“, so der Kreisbrandrat.

Die Aktion beschließt die diesjährige Feuerwehraktionswoche des Landesfeuerwehrverbands Bayern und fand dieses Jahr zum vierten Mal statt.




Einsatzleiter, Stadtbrandinspektor und Kommandant der Feuerwehr Germering Thomas Mayrhofer ordnete schnellstmöglich die Aufteilung der Feuerwehren auf vier Einsatzabschnitte an, um die von allen Seiten die Löschmaßnahmen vornehmen zu können. Die Feuerwehren Germering und Unterpfaffenhofen wurden dabei unterstützt von 10 weiteren Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften und aus dem Landkreis Starnberg. Neben der Kreisbrandinspektion unterstützten auch die Wasserversorgungskomponente aus Gröbenzell, der Gerätewagen Atemschutz aus Fürstenfeldbruck sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung aus Puchheim-Ort und Gernlinden die Löscharbeiten.




