Film zur Katastrophenschutzübung „IKARUS“ des Landkreises Fürstenfeldbruck

Landkreis: Im März diesen Jahres organisierte die Kreisbrandinspektion Fürstenfeldbruck, unter der Federführung des Landratsamtes als unterste Katastrophenschutzbehörde, eine groß angelegte Katastrophenübung. Nun, einige Monate später wird am kommenden Freitag der aufwendig produzierte Film zu den Ereignissen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Übungsszenario war ein ausgedehnter Waldbrand im Bereich der Wälder nordwestlich des Waldkindergartens am Germeringer See. Es waren rund 530 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks, der sanitätsdienstlichen Hilfsorganisationen, der Polizei und mehrere Flughelferstaffeln in das Szenario eingebunden. Wie im Ernstfall wurden zwei Hubschrauber vom bayerischen Innenministerium gestellt, die Material und Wasser in das Brandgebiet oben auf dem Parsberg flogen.

Neben der Brandbekämpfung war es eine der Aufgaben der Kräfte der Feuerwehren, über eine lange Schlauchstrecke vom Germeringer See sowie mit Hilfe eines Pendelverkehrs von mehreren Tanklöschfahrzeugen eine leistungsfähige Wasserversorgung in dem Waldgebiet herzustellen. Drohnen erkundeten zusätzlich das Gebiet und ein Ort mit 200 Einwohnern musste im Verlauf der Übung geräumt und die Bewohner in einer Notunterkunft versorgt werden.

Der Regisseur Max Bailley, selbst Mitglied der Feuerwehr Geiselbullach, sowie einige Fotografen aus den Reihen der Feuerwehren und des Kreisfeuerwehrverbands filmten während der Übung aus verschiedenen Perspektiven und teilweise mit Bodycams das Geschehen. In den letzten Wochen wurden dann noch Interviews gedreht, um zu erfahren, was den Helfern während der Übung alles durch den Kopf geht. Daraus entstand ein kurzweiliger 18minütiger Film, der dem Zuschauer die Eindrücke einer solchen Lage aus erster Hand näher bringt. Der Kreisfeuerwehrverband Fürstenfeldbruck startet mit diesem Film seine neue Instagram Präsenz und wird auch künftig über diesen neuen Kanal die Bürgerinnen und Bürger über die Arbeiten der Feuerwehren und Hilfsorganisationen des Landkreises informieren.

Anbei finden Sie den Trailer zum Film:
https://youtu.be/qbe4fYwwpps

Auf dem gleichen Kanal des Kreisfeuerwehrverbands ist am Freitag, den 30.10. ab 18 Uhr der Film freigeschalten. Wir freuen uns auf Rückmeldungen und Kommentare zum Projekt.

Filmpremiere Freitag ab 18 Uhr unter:
https://youtu.be/lrOD-M2Hens

Erfolgreicher Lehrgang für Absturzsicherung in Eichenau

Eichenau: Vom 17. März bis 28. März 2026 fand in Eichenau ein Lehrgang des Kreisfeuerwehrverbands zum Themenkomplex Absturzsicherung statt. Ziel des Lehrgangs war es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, um sich und andere Personen bei Einsätzen in absturzgefährdeten Bereichen sicher zu schützen. Dazu gehören unter anderem Arbeiten in großen Höhen, an steilen Dächern und an schwer zugänglichen Einsatzstellen.

Erfolgreicher Lehrgang für Absturzsicherung in Eichenau, Bild 1

Während der Ausbildung wurden sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Übungen durchgeführt. Zu den Inhalten zählten die Gerätekunde, Knotenkunde, das richtige Anlegen von persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) sowie verschiedene Sicherungs- und Rettungstechniken. Besonderer Wert wurde auf Teamarbeit, Kommunikation und die Einhaltung von Sicherheitsstandards gelegt. Gerade in diesem sensiblen Einsatzbereich ist das Vertrauen in die eigene Ausrüstung und die Kameradinnen und Kameraden von entscheidender Bedeutung.

Erfolgreicher Lehrgang für Absturzsicherung in Eichenau, Bild 2

Ein herzlicher Dank gilt der Feuerwehr Eichenau für die Bereitstellung des Gerätehauses, das optimale Bedingungen für die Durchführung des Lehrgangs bot.

Erfolgreicher Lehrgang für Absturzsicherung in Eichenau, Bild 3

Neue CSA-Träger ausgebildet

Kürzlich absolvierten 14 Teilnehmer aus den Feuerwehren Fürstenfeldbruck, Germering, Gernlinden, Geiselbullach, Gröbenzell und Unterpfaffenhofen den Lehrgang zum Tragen von Chemikalienschutzanzügen (CSA) des Kreisfeuerwehrverbandes Fürstenfeldbruck, der wieder bei der Feuerwehr Geiselbullach durchgeführt werden konnte.

Neue CSA-Träger ausgebildet

Der CSA und das Atemschutzgerät schützen die Einsatzkräfte vollständig vor dem Kontakt mit biologischen und chemischen Gefahrstoffen.
Während zahlreichen Praxisübungen erlernten die Einsatzkräfte wichtige Handgriffe und Fähigkeiten im Team unter den erschwerten Arbeitsbedingungen im gasdichten Schutzanzug.

Neue CSA-Träger ausgebildet

Wir danken allen Ausbilderinnen und Ausbildern des Kreisfeuerwehrverbandes für den lehrreichen Tag und gratulieren den neuen CSA-Trägern zum erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs.

Neue CSA-Träger ausgebildet

Neue CSA-Träger ausgebildet

Aufruf: Kreisfeuerwehrverband sucht Schrottfahrzeuge für Ausbildungsveranstaltungen in technischer Hilfeleistung!

Auch dieses Jahr organisiert der Kreisfeuerwehrverband Fürstenfeldbruck wieder verschiedene Lehrgänge für die Stadt-, Orts- und Gemeindefeuerwehren des Landkreises. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Lehrgängen zum Thema „Technische Hilfeleistung bei PKW Unfällen“. Diese Veranstaltungen dienen der Fort- und Weiterbildung von Einsatzkräften in der sicheren und effizienten Rettung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen sowie dem Umgang mit verschiedenen Fahrzeugtechnologien.

Aufruf: Kreisfeuerwehrverband sucht Schrottfahrzeuge für Ausbildungsveranstaltungen in technischer Hilfeleistung!

Damit sichern die Schulungen, dass im Ernstfall qualifizierte Hilfe zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger ermöglicht werden kann. Um dieses Angebot aufrecht erhalten zu können sucht der Kreisfeuerwehrverband regelmäßig nach PKW-Spenden (Alt- und Schrottfahrzeuge) für die Ausbildung der Feuerwehren. Möchten Sie also Ihr altes Auto loswerden, können Sie sich gerne an: schrottfahrzeuge@kbi-ffb.de wenden. Den Transport und die Entsorgung klären wir dann individuell mit Ihnen ab, es entstehen den Spendern keine Kosten.

Aufruf: Kreisfeuerwehrverband sucht Schrottfahrzeuge für Ausbildungsveranstaltungen in technischer Hilfeleistung!

Lehrgang für neue Feuerwehr-Jugendwart*innen im Landkreis abgeschlossen

Gemeinsam mit dem Kreisjugendring Fürstenfeldbruck hat der Kreisfeuerwehrverband auch in diesem Jahr erfolgreich einen Lehrgang für Jugendwart*innen der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis durchgeführt. Die fünftägige Ausbildung fand Ende November bei der Freiwilligen Feuerwehr Emmering statt. Der Lehrgang vermittelte das notwendige Fachwissen für die Arbeit mit Jugendlichen in den Jugendfeuerwehren. Auf dem Programm standen unter anderem Jugendschutz, Konfliktmanagement, die Entwicklungsstufen von Jugendlichen sowie die Vorstellung wichtiger Wettbewerbe wie der Jugendleistungsprüfung und des Wissenstests. Ein besonderer Mehrwert des Lehrgangs war der intensive Erfahrungsaustausch unter den 17 Teilnehmer*innen, der zahlreiche neue Impulse für eine moderne Jugendarbeit und die zukünftige Gestaltung der Ausbildung hervorbrachte. „Gut ausgebildete Jugendwart*innen sind entscheidend für die Zukunft unserer Feuerwehren. Sie begleiten Jugendliche kompetent, fördern sie und helfen ihnen, Verantwortung zu übernehmen“, betont Kreisjugendwart Josef Wagner.

Lehrgang für neue Feuerwehr-Jugendwart*innen im Landkreis abgeschlossen

Der Kreisfeuerwehrverband bedankt sich herzlich beim Kreisjugendring sowie bei der Feuerwehr Emmering für die hervorragende Organisation und Unterstützung des Lehrgangs.

Teilnehmende Feuerwehren:
Eichenau, Geiselbullach, Graßlfing, Hörbach, Luttenwang, Mammendorf, Mittelstetten, Olching, Puchheim-Bahnhof, Überacker, Unterpfaffenhofen

Neue Führungsassistenten für die Feuerwehren des Landkreises

Bericht vom 23.11.2025

Gernlinden: Am vergangenen Samstag endete der siebte Lehrgang für Führungsassistenten für die Feuerwehren des Landkreises. Die 20 Teilnehmer*innen der Feuerwehren aus Biburg, Eichenau, Emmering, Gernlinden, Grafrath, Gröbenzell, Hörbach, Olching, Puchheim-Bahnhof und Unterpfaffenhofen wurden dabei in Rechtsgrundlagen des Feuerwehr- und Katastrophenschutzrechts sowie in der praktischen Arbeit in einer Einsatzleitung geschult.

Der Lehrgang richtet sich an Feuerwehren, die über ein Einsatzleit- oder Mehrzweckfahrzeug verfügen und damit Einsätze ab in etwa der Größe eines Zimmerbrandes koordinieren müssen. Am Samstagnachmittag durften die Helfer dann mit den Führungsfahrzeugen ein Brandereignis und eine Einsatzlage der technischen Hilfeleistung unter möglichst realistischen Bedingungen bearbeiten. Dabei galt es eine übersichtliche Lagedarstellung zu entwickeln, die digitale Funkkommunikation zu beherrschen, Rückmeldungen der fiktiven Einsatzkräfte zu protokollieren und die jeweiligen Einsatzleiter mit Hintergrundrecherchen und Nachforderungen zu unterstützen.

Unterstützt wurde der Lehrgang zusätzlich durch einen Referenten der Integrierten Leitstelle Fürstenfeldbruck der zum Thema Aufgaben, Alarmierung und Zusammenarbeit mit der Leitstelle referierte. Gerade bei komplexeren Einsatzgeschehen können Einsatzleiter heute nicht mehr alle Aufgaben parallel im Blick behalten. Die verschiedenen neuen Möglichkeiten des Digitalfunks ermöglichen es mittlerweile Einsatzstellen über verschiedene Funkgruppen zu strukturieren.

Diese Strukturen sinnvoll einzurichten und zu dokumentieren ist ebenfalls eine Aufgabe der Führungsassistenten, die somit künftig eine immer größere Rolle bei den Feuerwehren einnehmen werden.

Neue Führungsassistenten für die Feuerwehren des Landkreises
Neue Führungsassistenten für die Feuerwehren des Landkreises

Der Kreisfeuerwehrverband organisiert jährlich rund 50 Lehrgänge und Ausbildungsveranstaltungen mit über 1.900 Teilnehmenden für die Gemeinde- und Ortsfeuerwehren des Landkreises.

Zum Abschluss des Lehrgangs überreichte Kreisbrandmeister Ric Unteutsch den Teilnehmern ihre Urkunden und dankte den Ausbildern sowie den Feuerwehren Gernlinden und Maisach für die Durchführung des Lehrgangs.