Neue CSA-Träger ausgebildet

Kürzlich absolvierten 14 Teilnehmer aus den Feuerwehren Fürstenfeldbruck, Germering, Gernlinden, Geiselbullach, Gröbenzell und Unterpfaffenhofen den Lehrgang zum Tragen von Chemikalienschutzanzügen (CSA) des Kreisfeuerwehrverbandes Fürstenfeldbruck, der wieder bei der Feuerwehr Geiselbullach durchgeführt werden konnte.

Neue CSA-Träger ausgebildet

Der CSA und das Atemschutzgerät schützen die Einsatzkräfte vollständig vor dem Kontakt mit biologischen und chemischen Gefahrstoffen.
Während zahlreichen Praxisübungen erlernten die Einsatzkräfte wichtige Handgriffe und Fähigkeiten im Team unter den erschwerten Arbeitsbedingungen im gasdichten Schutzanzug.

Neue CSA-Träger ausgebildet

Wir danken allen Ausbilderinnen und Ausbildern des Kreisfeuerwehrverbandes für den lehrreichen Tag und gratulieren den neuen CSA-Trägern zum erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs.

Neue CSA-Träger ausgebildet

Neue CSA-Träger ausgebildet

Gemeinsame Strahlenschutzübung des Lkr. FFB

Bericht vom 29.10.2025

Gestern Abend fand in Fürstenfeldbruck eine gemeinsame Übung der Strahlenschutzeinheiten des Landkreises Fürstenfeldbruck mit rund 100 beteiligten Einsatzkräften statt.
Als Übungsszenario wurde ein Verkehrsunfall simuliert, bei dem sich mehrere Personen verletzten. Zudem wurde angenommen, dass radioaktives Material aus einem defekten Transportbehälter ausgetreten ist.

Strahlenschutzübung des Lkr. FFB, Bild 01

Die beteiligten Feuerwehren übernahm die Erstmaßnahmen, wie die Erkundung der Unfallstelle und, gemeinsam mit Einheiten des BRK FFB, die Menschenrettung.
Die Feuerwehren Fürstenfeldbruck, Germering, Gröbenzell, Unterpfaffenhofen und Olching bilden die Strahlenschutzeinheit des Landkreises. Sie verfügen hierzu über eine geeignete Ausstattung, die durch Fahrzeuge und Gerätschaften des Landkreises Fürstenfeldbruck ergänzt werden.

Strahlenschutzübung des Lkr. FFB, Bild 02

Übungsziel war es, gemeinsam die im Strahlenschutz-Einsatz erforderlichen Maßnahmen durchzuführen. Hierzu zählen in erster Linie die Beurteilung der Gefahren, wie z. B. das Messen der Dosisleistung, das Identifizieren des radioaktiven Stoffes und dessen Strahlung sowie das Festlegen von Absperrgrenzen. Auch ein Kontaminations-Nachweis und die Dekontamination der Verletzten und der Einsatzkräfte waren durchzuführen.

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Gemeinsame Fortbildung Hochwasserschutz beim THW FFB

Getreu dem Motto „Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser“ fand am ersten Samstag im April eine Fortbildungsveranstaltung für Führungskräfte der Feuerwehren des Landkreises und der Kreisbrandinspektion FFB beim Technischen Hilfswerk in Fürstenfeldbruck statt. Nach einem ausführlichen theoretischen Unterricht, der das ganze Spektrum mobiler Hochwasserschutzmaßnahmen vom Sandsack zum Deichbau mit schwerem Gerät umfasste, konnten im praktischen Teil diverse Schutzsysteme in der Praxis erprobt werden. Äußerst beeindruckend war dabei ein technisiertes System zum maschinellen Verlegen von Hochwasserschutzwällen des THWs München-Ost.

Gemeinsame Fortbildung Hochwasserschutz beim THW FFB, Bild 1

Sowohl Kreisbrandrat Christoph Gasteiger als auch der stv. Ortsbeauftragte des THW FFB, Andreas Metz betonten die traditionell hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes im Landkreis FFB. Die sehr interessante und für alle Teilnehmenden absolut lehrreiche Veranstaltung ist ein weiterer Schritt, um auch zukünftig gemeinsam den optimalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises FFB zu gewährleisten.

Gemeinsame Fortbildung Hochwasserschutz beim THW FFB, Bild 3

Die Kreisbrandinspektion FFB möchte sich ausdrücklich bei den Kolleginnen und Kollegen des THW FFB für die Organisation und Durchführung der Fortbildungsveranstaltung bedanken.
Ein besonderer Dank gilt auch dem THW Ortsverband München-Ost und dem Team des Kreisbauhofes FFB für die freundliche und kompetente Unterstützung!

Gemeinsame Fortbildung Hochwasserschutz beim THW FFB, Bild 2

Drei Verletzte und großer Sachschaden nach Explosion in einem Recyclingbetrieb

Fürstenfeldbruck: Am 13. Januar wurden gegen 08:50 Uhr von der Leitstelle Fürstenfeldbruck, mit dem Alarmstichwort „ABC Explosion“, umfangreiche Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte in die Hasenheide nach Fürstenfeldbruck alarmiert. Nach ersten Ermittlungen des Landeskriminalamts explodierte ein Sprengstoff bei einer Recyclingfirma, der sich möglicherweise in einem Tresor befand, als dieser in einem Schredder vernichtet werden sollte. Durch die Explosion wurde die Maschine komplett zerstört. Drei Männer wurden durch die Detonation leicht verletzt und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Örtlichkeit wurde durch Beamte der Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck weiträumig abgesperrt. Da es keine Brandausbreitung gab konnten die Nachbar-Feuerwehren zeitnah wieder abrücken, die örtlich zuständige Feuerwehr Fürstenfeldbruck sowie ein Fachberater vom Technischen Hilfswerk unterstützen bei den Sicherungsarbeiten am Gebäude und halfen der Polizei bei den ersten Erkundungsmaßnahmen. Am Gebäude kam es durch die Druckwelle zu erheblichem Sachschaden. Aufgrund des unklaren Sachverhalts und möglicher Gefahren wurde die Technische Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes angefordert. Laut den Experten handelte es sich um zivilen Sprengstoff. Es wurden vor Ort weitere Bestände im Recyclingmaterial entdeckt, diese wurden am Nachmittag in einer Kiesgrube in der Hasenheide kontrolliert zur Detonation gebracht. Die weiteren Ermittlungen zum Vorgang und zum Stoff werden von Sprengstoffexperten des Bayerischen Landeskriminalamtes, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II, durchgeführt.

Explosion in einem Recyclingbetrieb

Blaulicht-Empfang „Sicheres Bayern“ des Innenministers in Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck: Am vergangenen Samstag fand in der Hochschule für den Öffentlichen Dienst, im Kloster Fürstenfeldbruck, der Blaulichtempfang „Sicheres Bayern“ des Innenministeriums statt. Innenminister Joachim Hermann überreichte aus diesem Anlass Niederlassungsleiter Markus Eberhard von der Fa. Böcker Maschinenwerke GmbH, Niederlassung Süd aus Alling, die Auszeichnung „Ehrenamtsfreundlicher Betrieb – Gemeinsam für mehr Sicherheit“. Die Böcker Maschinenwerke GmbH, führend in der Höhenzugangstechnik, ermöglicht es ihren Mitarbeitern, während der Arbeitszeit Feuerwehraufgaben nachzugehen. So wurden während des Hochwasserereignisses im Juni Mitarbeiter teilweise eine Woche freigestellt, und auch der Besuch von Lehrgängen ist unkompliziert möglich. Diese jahrelange Unterstützung wurde nun von höchster Stelle, durch Innenminister Joachim Hermann gewürdigt.

Blaulicht Empfang „Sicheres Bayern“ des Innenministers in Fürstenfeldbruck
Die Gratulanten im Bild v. li.: KMB Wolfgang Blum, Andreas Kiemer (FF Alling), Markus Eberhard (Niederlassungsleiter Böcker Maschinenwerke GmbH, Niederlassung Süd), MdL Joachim Herrmann (Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration), KBR Christoph Gasteiger, Maximilian Grain (FF Eichenau), KBM Angelika Zettl und MdL Hans Friedl (2. Bürgermeister Alling).

Neue Einsatzkleidung für die Kreisbrandinspektion Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck: Nach über 20 Jahren im Einsatzdienst wurden Ende Juli die Einsatzkleidung der Kreisbrandinspektion, noch das Modell „München 471“, ausgemustert und gegen ein zeitgemäßes Modell getauscht. Bereits vor einem Jahr gründete sich eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Auswahl geeigneter Hersteller beschäftigte. Zuerst wurden Anforderungen definiert und dann die letzten 6 Monate verschiedene Hersteller und Modelle im Probebetrieb getestet. Da die Einsatzkleidungen bei den Feuerwehren immer höhere Sicherheitsstandards erfüllen müssen, werden sie über die Jahre immer schwerer und vor allem im Sommer eine echte Belastung für die Helferinnen und Helfer. Das nun ausgewählte Modell Texport „Guardian RSQ“ mit einer im Straßenverkehr deutlich erkennbaren gelben Warnfarbe erfüllte die Anforderungen an Sicherheit und Tragekomfort am besten.

KBM Thomas Wagner und KBM Matthias Sedlmair zeigen die neue Einsatzkleidung der Fa. Texport
KBM Thomas Wagner und KBM Matthias Sedlmair zeigen die neue Einsatzkleidung der Fa. Texport

Damit kann man die Mitglieder der Kreisbrandinspektion künftig an der Einsatzstelle nicht mehr an den orangen Schulterkollern erkennen, sondern muss nach dem hellen gelb des neuen Modells Ausschau halten. Das alte Modell, das ja immer wieder nachbeschafft wurde und somit noch in gutem Zustand ist, wird an Feuerwehren in der Ukraine gespendet und kann dort noch für den Schutz der Einsatzkräfte sorgen.