2. Lehrgang für Führungsassistenten der Feuerwehren im Landkreis Fürstenfeldbruck

Nach coronabedingten zwei Jahren Pause, fand Anfang November der zweite Lehrgang für Führungsassistent*innen für die Feuerwehren des Landkreises, im Feuerwehrgerätehaus in Gernlinden, statt. Die 19 Teilnehmer*innen der Feuerwehren aus Althegnenberg, Aufkirchen, Egenhofen, Germering, Graßlfing, Maisach, Mammendorf, Moorenweis, Olching, Unterschweinbach und Wenigmünchen wurden dabei in Rechtsgrundlagen des Feuerwehr- und Katastrophenschutzrechts sowie in der praktischen Arbeit in einer Einsatzleitung geschult.

Der Lehrgang richtet sich an Feuerwehren, die über ein Einsatzleit- oder Mehrzweckfahrzeug verfügen und damit Einsätze ab in etwa der Größe eines Zimmerbrandes koordinieren können. Am Samstagnachmittag durften die Helfer dann mit den Führungsfahrzeugen ihrer jeweiligen Standorte zwei simulierte Einsatzszenarien unter möglichst realistischen Bedingungen bearbeiten. Dabei galt es eine übersichtliche Lagedarstellung zu entwickeln, die digitale Funkkommunikation zu beherrschen, Rückmeldungen der fiktiven Einsatzkräfte zu protokollieren und die jeweiligen Einsatzleiter mit Hintergrundrecherchen und Nachforderungen zu unterstützen.

2. Lehrgang für Führungsassistenten der Feuerwehren im Landkreis Fürstenfeldbruck

Unterstützt wurde der Lehrgang zusätzlich durch einen Referenten der Integrierten Leitstelle Fürstenfeldbruck. Gerade bei komplexeren Einsatzgeschehen können Einsatzleiter heute nicht mehr alle Themen parallel im Blick behalten. Die verschiedenen neuen Möglichkeiten des Digitalfunks ermöglichen es mittlerweile Einsatzstellen über verschiedene Funkgruppen zu strukturieren.

Diese Strukturen sinnvoll einzurichten und zu dokumentieren ist ebenfalls eine Aufgabe der Führungsassistenten, die somit künftig eine immer größere Rolle bei den Feuerwehren einnehmen werden. Der Kreisfeuerwehrverband organisiert jährlich rund 35 Lehrgänge mit über 1.000 Teilnehmern.

So war es dann noch ein besonderer Moment, dass Kreisbrandrat Hubert Stefan am Samstagabend seine letzte offizielle Lehrgangsverabschiedung durchführte. Nach 17 Jahren als Kreisbrandrat und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes übernimmt Christoph Gasteiger aus Moorenweis Mitte November den Kreisfeuerwehrverband und die Kreisbrandinspektion von Hubert Stefan. Als Übungsbeobachter machte sich Christoph Gasteiger auch gleich ein erstes Bild von der Ausbildung der Führungsassistenten.

Neuer Kreisbrandrat für den Landkreis Fürstenfeldbruck gewählt!

Fürstenfeldbruck: Am 21. Oktober 2021 wurde Christoph Gasteiger mit großer Mehrheit als Nachfolger von Kreisbrandrat Hubert Stefan in geheimer Wahl von den Kommandanten der 52 Landkreisfeuerwehren im Veranstaltungsforum Fürstenfeldbruck gewählt. Kreisbrandrat Hubert Stefan wird aufgrund der gesetzlichen Altersgrenze am 15. November 2021 das höchste Feuerwehramt im Landkreis nach 17 Jahren erfolgreicher Arbeit abgeben. Der 44 jährige Christoph Gasteiger ist seit März 2004 1. Kommandant der Feuerwehr Moorenweis und seit 2019 als Kreisbrandmeister für die Gemeinden Jesenwang, Adelshofen und Landsberied zuständig. Außerdem verantwortete er die Ausbildung der schweren Technischen Hilfeleistung und war bis zur Wahl für die Abnahme von Brandmeldeanlagen im Landkreis Fürstenfeldbruck zuständig. Vor Antritt der sechsjährigen Wahlperiode muss Christoph Gasteiger noch von der Regierung von Oberbayern bestätigt werden.

Neuer Kreisbrandrat für den Landkreis Fürstenfeldbruck gewählt

Landrat Thomas Karmasin und Kreisbrandrat Hubert Stefan gratulierten dem Gewählten zu dem sehr guten Wahlergebnis und dem damit ausgesprochenen Vertrauen der Feuerwehrkommandanten des Landkreises.