Rekordbeteiligung beim Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren im Landkreis Fürstenfeldbruck

Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad fand der diesjährige Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren des Landkreises Fürstenfeldbruck bei der Feuerwehr Unterpfaffenhofen statt. Mit insgesamt 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 18 Feuerwehren, die in 32 Mannschaften an den Start gingen, konnte eine neue Rekordbeteiligung verzeichnet werden. Auf einem rund 6,5 Kilometer langen Rundkurs erwarteten die Jugendgruppen verschiedenste Stationen, an denen sie ihr feuerwehrtechnisches Wissen, ihre Geschicklichkeit und vor allem ihren Teamgeist unter Beweis stellen konnten. Alle Aufgaben wurden mit großem Einsatz und hervorragenden Leistungen gemeistert.

Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren 2026, Bild 1

Ein besonderes Highlight war die Station am Germeringer See, bei der die Jugendlichen mithilfe von Schlauchbooten den See auf Zeit überqueren mussten. Ein herzliches Dankeschön gilt der Wasserwacht Germering für die Bereitstellung der Boote.

Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Unterpfaffenhofen, die den Orientierungsmarsch hervorragend organisiert und ausgerichtet hat. Trotz der hohen Temperaturen sorgten die zahlreichen Helferinnen und Helfer für einen reibungslosen Ablauf und einen rundum gelungenen Tag. Bei der abschließenden Siegerehrung gratulierten Kreisjugendwart Josef Wagner und Kreisbrandrat Christoph Gasteiger allen Mannschaften zu ihren gezeigten Leistungen und der erfolgreichen Teilnahme.

Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren 2026, Bild 2

Den ersten Platz belegte die Mannschaft Unterpfaffenhofen 1, gefolgt von Rottbach 1 auf Platz zwei und Unterpfaffenhofen 2 auf Platz drei.

Der Orientierungsmarsch zeigte einmal mehr den starken Zusammenhalt der Jugendfeuerwehren im Landkreis Fürstenfeldbruck. Neben dem sportlichen Ehrgeiz standen vor allem Kameradschaft, Teamgeist und die Freude am gemeinsamen Erlebnis im Mittelpunkt des erfolgreichen Tages.

Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren 2026, Bild 3

Teilnehmende Feuerwehren:
FF Althegnenberg, FF Emmering, FF Esting, FF Germering, FF Germerswang, FF Gernlinden, FF Grafrath, FF Gröbenzell, FF Hattenhofen, FF Hörbach, FF Maisach, FF Mammendorf, FF Olching, FF Puchheim-Bahnhof, FF Rottbach, FF Überacker, FF Unterpfaffenhofen und FF Wenigmünchen

Lehrgang für neue Feuerwehr-Jugendwart*innen im Landkreis abgeschlossen

Gemeinsam mit dem Kreisjugendring Fürstenfeldbruck hat der Kreisfeuerwehrverband auch in diesem Jahr erfolgreich einen Lehrgang für Jugendwart*innen der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis durchgeführt. Die fünftägige Ausbildung fand Ende November bei der Freiwilligen Feuerwehr Emmering statt. Der Lehrgang vermittelte das notwendige Fachwissen für die Arbeit mit Jugendlichen in den Jugendfeuerwehren. Auf dem Programm standen unter anderem Jugendschutz, Konfliktmanagement, die Entwicklungsstufen von Jugendlichen sowie die Vorstellung wichtiger Wettbewerbe wie der Jugendleistungsprüfung und des Wissenstests. Ein besonderer Mehrwert des Lehrgangs war der intensive Erfahrungsaustausch unter den 17 Teilnehmer*innen, der zahlreiche neue Impulse für eine moderne Jugendarbeit und die zukünftige Gestaltung der Ausbildung hervorbrachte. „Gut ausgebildete Jugendwart*innen sind entscheidend für die Zukunft unserer Feuerwehren. Sie begleiten Jugendliche kompetent, fördern sie und helfen ihnen, Verantwortung zu übernehmen“, betont Kreisjugendwart Josef Wagner.

Lehrgang für neue Feuerwehr-Jugendwart*innen im Landkreis abgeschlossen

Der Kreisfeuerwehrverband bedankt sich herzlich beim Kreisjugendring sowie bei der Feuerwehr Emmering für die hervorragende Organisation und Unterstützung des Lehrgangs.

Teilnehmende Feuerwehren:
Eichenau, Geiselbullach, Graßlfing, Hörbach, Luttenwang, Mammendorf, Mittelstetten, Olching, Puchheim-Bahnhof, Überacker, Unterpfaffenhofen

Vollversammlung des Kreisfeuerwehrverbands in Eichenau

Eichenau: Der Kreisfeuerwehrverband blickte am vergangenen Mittwoch in seiner Vollversammlung auf ein turbulentes Jahr 2024 zurück. Nach dem Grußwort der stv. Landrätin Martina Drechsler informierte der Vorsitzende, Kreisbrandrat Christoph Gasteiger, die Vertreter*innen der Feuerwehren und befreundeten Hilfsorganisationen, über den Personal- und Ausbildungsstand der Feuerwehren im Landkreis. Insgesamt stellt sich Personalsituation sehr positiv dar. Anfang des Jahres leisteten 2.524 Mitglieder der Ortsfeuerwehren aktiven Dienst, davon 267 Frauen und 428 Jugendliche. Für die Kreisbrandinspektion konnte Anfang 2025 Josef Strobl als Kreisbrandmeister für die Feuerwehren der Gemeinde Mammendorf und als Verantwortlicher für das Notfall-Lager gewonnen werden. Er trat die Nachfolge des ausgeschiedenen Kreisbrandmeisters Christian Sandmayr an. Das Hauptaugenmerk des Kreisfeuerwehrverbands liegt auf der Ausbildung der Orts- und Gemeindefeuerwehren. So konnte im vergangenen Jahr 118 Ausbildungsveranstaltungen, verteilt auf 38 unterschiedliche Lehrgänge, durchgeführt werden. Dabei wurden 1.938 Teilnehmende in verschiedenen Formaten geschult. Die Lehrgänge werden von 211 Ausbilder*innen durchgeführt, 22 Ortsfeuerwehren stellen sich als Lehrgangsstandorte zur Verfügung.

Vollversammlung des Kreisfeuerwehrverbands in Eichenau

Bei der Jugendarbeit ist die stetig steigende Zahl an Feuerwehranwärtern und -anwärterinnen erfreulich. Mit 428 Mitgliedern in 37 Jugendgruppen wurde ein neuer Rekordwert an Mitgliedern erreicht. Positiv entwickelt hat sich auch der Anteil der Mädchen in den einzelnen Gruppen. Besonders hervorzuheben sind die Entwicklungen bei den Kinderfeuerwehren. Neben der bereits bestehenden Kinderfeuerwehr in Mammendorf kamen zwei Neugründungen in Gernlinden und Rottbach hinzu. Insgesamt sind aktuell 60 Kinder in den drei Kinderfeuerwehren engagiert und bilden so eine gute Basis für den Nachwuchs in den kommenden Jahren.

Im vergangenen Jahr wurden die Feuerwehren im Landkreis zu insgesamt 5.132 Einsätzen alarmiert, ein plus von 11% ggü. dem Jahr 2023. Es kam dabei zu 941 Brandeinsätzen, 3.359 Einsätzen der techn. Hilfeleistung, 265 Sicherheitswachen, 222 Fehlalarme und 345 Einsätzen für First Responder und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung.

Als besondere Ereignisse waren 2024 unter anderem das Hochwasserereignis im Juni mit rd. 1.600 Einsätzen sowie mehrere umfangreiche Brandereignisse zu nennen. Während der Hochwasserlage vom 01. bis 03. Juni 2024 wurden die Kommunen durch einen eingesetzten Koordinierungsstab nach Art. 15 Bay. Katastrophenschutzgesetz mit Besetzung FüGK und der Kreiseinsatzzentrale unterstützt. Hierbei findet die Koordination der nötigen Ressourcen zentral über eine Stelle im Landkreis statt.

Am Rande der Veranstaltung konnte die neu auf einem Ladeboden aufgebaute Sandsackfüll-Maschine vorgestellt werden. Durch eine großzügige Spende der VR-Bank konnte dieses Projekt realisiert werden, die Anlage ist damit mobil verlegbar und in kürzester Zeit einsatzfähig.

Neue Kreisjugendsprecher im Kreisfeuerwehrverband Fürstenfeldbruck

Paul Deimel von der Freiwilligen Feuerwehr Germering und Sebastian Scherer von der Freiwilligen Feuerwehr Hattenhofen übernehmen ab sofort die Ämter des Kreisjugendsprechers sowie des stellvertretenden Kreisjugendsprechers.

Neue Kreisjugendsprecher im Kreisfeuerwehrverband Fürstenfeldbruck

Gewählt wurden die beiden am vergangenen Dienstag im Rahmen der Jugendwartversammlung durch die Jugendsprecher der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Fürstenfeldbruck. In den kommenden zwei Jahren werden sie die Interessen der Jugendlichen im Kreisfeuerwehrverband vertreten. Kreisjugendwart Josef Wagner und sein Stellvertreter Thomas Steinle gratulierten den Beiden ganz herzlich zur Wahl und wünschen Ihnen viel Erfolg und Freude in ihrem neuen Amt!

Volles Haus beim Neujahrsempfang des Kreisfeuerwehrverbandes Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck: Am Mittwoch, den 22. Januar lud der Kreisfeuerwehrverband unter der Leitung von Kreisbrandrat Christoph Gasteiger zum Neujahrsempfang ein. Der Landrat Thomas Karmasin, der als Hausherr die Veranstaltung begrüßte, verwies in seiner Rede auf die erfolgreiche Suche nach einem Notfall-Lager Standort. Kurzfristig vor Jahreswechsel konnte eine Liegenschaft in Mammendorf erworben werden, die in den nächsten Monaten zum Notfall-Lager und zur Kreiseinsatzzentrale ausgebaut werden wird. Im Jahresrückblick des Kreisbrandrats im vollen Sitzungssaal des Landratsamtes verwies Gasteiger auf die aktuell sehr gute Personalsituation der Gemeindefeuerwehren im Landkreis Fürstenfeldbruck. So sind aktuell 2.524 Helferinnen und Helfer bei den Feuerwehren engagiert. Davon 267 Frauen und 428 Jugendliche. Wie Kreisjugendwart Josef Wagner in seinem Jahresbericht ausführte, ist auch diese Zahl der Jugendlichen auf einem neuen Rekordwert, der deutlich über den Zahlen vor der Corona Pandemie liegt. „Dies ist der Verdienst der Ortsfeuerwehren und ihrer Jugendarbeit“ so Wagner in seinem Rückblick.

Volles Haus beim Neujahrsempfang
Volles Haus beim Neujahrsempfang

Kreisbrandrat Christoph Gasteiger verwies auch auf die sehr hohen Einsatzzahlen der Feuerwehren in den letzten zwei Jahren. Insgesamt kam es 2024 (in Klammern die Zahlen 2023) zu 5.132 (4.632) Alarmierungen. Davon entfielen 941 (821) Einsätze auf Brandereignisse, 3.359 (3.145) auf technische Hilfeleistungen, 222 (201) auf Fehlalarmierungen, 267 (206) auf First Responder Einsätze mit medizinischem Hintergrund sowie der Rest auf Sicherheitswachen und Alarmierungen der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung.

Als besondere Ereignisse waren 2024 unter anderem das Hochwasserereignis im Juli sowie mehrere umfangreiche Großbrände und Brände in Hochhäusern zu nennen. Während der Hochwasserlage vom 01. bis 03. Juni 2024 wurden die Kommunen durch einen eingesetzten Koordinierungsstab nach Art. 15 Bay. Katastrophenschutzgesetz mit Besetzung der Führungsgruppe Katastrophenschutz und der Kreiseinsatzzentrale unterstützt. Hierbei findet die Koordination der nötigen Ressourcen zentral über eine Stelle im Landkreis statt. Die Feuerwehren leisteten in dieser Zeit mehr als 1.600 Einsätze verteilt über den gesamten Landkreis.

Besonders hervorzuheben ist 2024 auch die Entwicklung bei den Kinderfeuerwehren. Neben Mammendorf haben neu auch die Feuerwehren Gernlinden und Rottbach seit 2024 eine Kinderfeuerwehr ins Leben gerufen. Insgesamt sind bereits 60 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 6 und 11 Jahren bei den Kinderfeuerwehren engagiert.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde der langjährige Kreisbrandmeister Christian Sandmayr aus dem Dienst verabschiedet. Als Nachfolger neu in der Kreisbrandinspektion ist für ihn seit Januar Josef Strobl aus Biburg. Josef Strobl war bereits bis vor einigen Jahren als KBM Atemschutz aktiv und übernimmt jetzt die Aufgaben rund um das neue Notfalllager.

Verabschiedung KBM a.D. Christian Sandmayr
Verabschiedung KBM a.D. Christian Sandmayr

Traditionell überreichte Landrat Thomas Karmasin mit Christoph Gasteiger im Anschluss an die Vorträge die Urkunde für die erfolgreichen Absolventen der letzten Stufe des Jugendwissens-Tests an die Teilnehmer.

Die erfolgreichen Teilnehmer des Jugendwissenstests Stufe 4 (Abschluss) aus dem Dezember erhalten Ihre Urkunden von Landrat und Kreisbrandrat
Die erfolgreichen Teilnehmer des Jugendwissenstests Stufe 4 (Abschluss) aus dem Dezember erhalten Ihre Urkunden von Landrat und Kreisbrandrat

Erfolgreiche Jugendleistungsprüfung abgelegt!

Am Samstag, den 20.04.2024, haben sich 23 Feuerwehranwärt*innen aus den Jugendfeuerwehren von Germering, Gröbenzell und Unterpfaffenhofen der bayerischen Jugendleistungsprüfung gestellt. Neben verschiedenen Einzelübungen, wie dem Anlegen eines Mastwurfs oder dem Zielwurf mit der Feuerwehrleine mussten sie auch Truppaufgaben, wie das Kuppeln von zwei Saugschläuchen als Wassertrupp und Schlauchtrupp, bewältigen.

Jugendleistungsprüfung 2024, Bild 1

Neben dem Einhalten der Sollzeit war auch sauberes und möglichst fehlerfreies Arbeiten bei den praktischen Prüfungen von großer Bedeutung. Neben der Kombination von Schnelligkeit und konzentrierter Präzision bei den praktischen Übungen ist auch theoretisches Feuerwehrgrundwissen entscheidend, um verschiedene Gefahren abwägen zu können. Daher beinhaltet die Bayerische Jugendleistungsprüfung auch einen theoretischen Prüfungsteil, dem sich die Jugendlichen im Anschluss stellten.

Jugendleistungsprüfung 2024, Bild 2

Unter der Aufsicht des Schiedsrichterteams um Kreisbrandmeister und Kreisjugendwart Josef Wagner haben alle Teilnehmer die Prüfung mit Bravour bestanden. Kreisbrandinspektor Christian Weirauch, der die Abzeichen verlieh, betonte: „Die Leistung verdient allen Respekt und ist ein Zeugnis des guten Ausbildungsstandes sowie der hervorragenden Jugendarbeit in den Feuerwehren.“

Jugendleistungsprüfung 2024, Bild 3

Ein großer Dank gebührt den Jugendwarten, die die Prüflinge intensiv auf die Leistungsprüfung vorbereitet haben, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Germering für die Ausrichtung der Prüfung.