Aktuelle Informationen für die Feuerwehren des Landkreises zur Entwicklung COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

Stand: 12.07.2020

Seit Ende Mai Anfang Juni und auch aktuell in den Juli hinein sind die Zahlen im Landkreis Fürstenfeldbruck auf einem stabil niedrigen Niveau. Die von der bayerischen Staatsregierung verhängten Maßnahmen und die disziplinierte Umsetzung durch die Bürgerinnen und Bürger haben dazu geführt, dass wir nur noch sehr wenige COVID-19 Fälle im Landkreis haben. Es besteht die Hoffnung, dass dies auch mit den letzten Lockerungen im Kindertagesstätten und Schulbereich so bleiben könnte. Stand Ende der Woche haben sich im Landkreis 932 Personen mit COVID-19 infiziert, viele davon sind aber bereits genesen oder auf dem Weg der Besserung.

Weiterhin sind alle Feuerwehren im Landkreis einsatzfähig und nicht nennenswert durch Quarantänemaßnahmen betroffen. Da es aktuell weitere Lockerungen für den Bereich der Feuerwehren gibt haben wir uns wieder entschieden in Form eines Videos über die Einzelheiten zu informieren. Auch wollen wir auf eine Corona-bedingte Neuerung bei der MTA Ausbildung auf diesem Weg hinweisen:

 

CORONA INFO JULI von Kreisbrandinspektion FFB.

Zur weiteren Entwicklung steht die Kreisbrandinspektion Fürstenfeldbruck in regelmäßigem Austausch mit dem Landratsamt, den Hilfsorganisationen des Landkreises sowie mit den benachbarten Landkreisen. Der Lehrgangsbetrieb an den staatlichen Feuerwehrschulen wurde für verkleinerte Gruppen für Gruppenführer, Zugführer und Lehrgänge für Leiter einer Feuerwehr wieder aufgenommen. Im Landkreis Fürstenfeldbruck werden wir uns im zweiten Halbjahr auf die Lehrgänge konzentrieren die als Voraussetzung für weitere Lehrgänge wichtig sind.

Informationen zum Coronavirus

Neben den bekannten Hinweisen zur Handhygiene und den Empfehlungen des Robert Koch Institutes für nicht medizinische Einsatzkräfte,

bitten wir ferner um Achtsamkeit hinsichtlich auftretender grippeähnlicher Symptome (Fieber, Halskratzen, Husten, Kopfschmerzen, etc.) In diesem Fall sowie bei bestätigten Fällen bei Kontaktpersonen ist eine Teilnahme am Einsatzdienst dringend zu unterlassen! Zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit sind Quarantänemaßnahmen bei den Feuerwehren durch umsichtiges Handeln unbedingt zu vermeiden. Sollte in der Mannschaft ein Verdachtsfall bzw. ein bestätigter Fall von COVID-19 auftreten, bitten wir weiterhin um umgehende Kontaktaufnahme, um evtl. erforderliche Maßnahmen mit der Feuerwehr und dem Gesundheitsamt absprechen zu können. Wie sich die Situation im Landkreis Fürstenfeldbruck weiter entwickeln wird, ist momentan nicht absehbar. Bei Änderungen des Sachstandes oder bei Eingang relevanter Informationen werden die Feuerwehren kurzfristig informiert, die Benachrichtigung wird per E-Mail erfolgen.

KBM R. Unteutsch

 

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Übergabe von 11.000 Schutzmasken der Firma Airbus

Eichenau: Am vergangenen Samstag konnte der Kreisfeuerwehrverband von der Firma Airbus eine Spende über 11.000 Schutzmasken in Empfang nehmen. Den Kontakt hatten die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler und der Landtagsabgeordnete Benjamin Miskowitsch hergestellt (beide CSU). Miskowitsch, selbst aktives Mitglied der Feuerwehr Mammendorf, holte die Masken persönlich bei der Firma Airbus in Manching ab und überreichte sie Kreisbrandrat Hubert Stefan im Notfalllager in Eichenau. „Die Masken werden wir für die Teilnehmer der Feuerwehrlehrgänge und für die Feuerwehren der Kommunen nutzen, wenn hier im Verlauf der Pandemie wieder Bedarf bestehen sollte“, so Hubert Stefan.

Übergabe von 11.000 Masken der Firma Airbus
Teilnehmer bei der Übergabe v.l.n.r.: Kreisbrandinspektor (KBI) Hans Hintersberger, KBI Hendrik Cornell, Bundestagsabgeordnete CSU Katrin Staffler, KBI Jörg Ramel, Landtagsabgeordneter CSU Benjamin Miskowitsch und Kreisbrandrat Hubert Stefan

Die beiden Abgeordneten nutzten die Gelegenheit gleich, um sich auch über den Zustand des Notfalllagers und den Stand der Neubauplanungen zu informieren. Das Lager, welches vom Landkreis finanziert wird, dient dem Zweck die Gemeinden im Falle von größeren Schadensereignissen wie Hochwasser, Sturmschäden oder Großbränden mit Material und speziellem Einsatzgerät zu unterstützen. Die Halle im großen Wertstoffhof in Eichenau ist hierbei in die Jahre gekommen und platzt aus allen Nähten. Zusätzlich sind rund drei Viertel des Materials im ehemaligen Fliegerhorst eingelagert. Hier ist der Mietvertrag bereits gekündigt, die Einlagerung ist nur noch geduldet. Ein möglicher Neubau des Notfall-Lagers in Eichenau wurde zuletzt vom Kreisausschuss vertagt.