Aktuelle Informationen für die Feuerwehren des Landkreises zur Entwicklung COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

Stand: 25.10.2020

CORONA INFO November 2020 von Kreisbrandinspektion FFB.

Witterungsbedingt verzeichnet ganz Europa deutlich steigende Fallzahlen, eine Entwicklung die auch an Fürstenfeldbruck nicht vorbei geht. Am 08. Oktober lag die 7-Tagesinzidenz im Landkreis erstmalig seit dem Frühjahr wieder über 50. Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in 7 Tagen. Anstatt in den Folgetagen zurück zu gehen stieg der Wert bis zum 16.10. auf 79,07  an, wodurch der Landkreis die als kritisch erachtete Grenze von 50 damit auch längerfristig deutlich übersteigt.

Diese Woche wurde vom Landesfeuerwehrverband eine Empfehlung an die Kreisbrandinspektionen verteilt die auf einer ähnlichen Ampel basiert wie sie auch für andere Lebensbereiche (Landkreise, Schulen, etc.) entwickelt wurde. In Übereinstimmung mit dieser bayernweit einheitlichen Vorgehensweise hat die Kreisbrandinspektion entschieden, die aktuell laufenden und in nächster Zeit geplanten Ausbildungen mit sofortiger Wirkung einzustellen. Betroffen sind hiervon die MTA-Lehrgänge an den Standorten Unterpfaffenhofen, Adelshofen, Moorenweis, Gröbenzell und Mammendorf.

Ebenso bitten wir um Beachtung der beigefügten Handlungsempfehlung des Landesfeuerwehrverbandes, die eine Einstellung des Ausbildungs- und Übungsbetriebs in den Feuerwehren anrät. Die Sicherstellung der Einsatzfähigkeit und der Schutz der Gesundheit unserer Einsatzkräfte hat absoluten Vorrang.

Zu welchem Zeitpunkt und unter welchen Bedingungen die Landkreis-Ausbildung und auch der Ausbildungs- und Übungsbetrieb in den Feuerwehren wieder aufgenommen werden kann, ist momentan nicht absehbar; sobald uns hier Erkenntnisse vorliegen, werden wir die Führungskräfte unserer Feuerwehren informieren.

Informationen zum Coronavirus

Neben den bekannten Hinweisen zur Handhygiene und den Empfehlungen des Robert Koch Institutes für nicht medizinische Einsatzkräftebitten wir ferner um Achtsamkeit hinsichtlich auftretender grippeähnlicher Symptome (Fieber, Halskratzen, Husten, Kopfschmerzen, etc.) In diesem Fall sowie bei bestätigten Fällen bei Kontaktpersonen ist eine Teilnahme am Einsatzdienst dringend zu unterlassen! Zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit sind Quarantänemaßnahmen bei den Feuerwehren durch umsichtiges Handeln unbedingt zu vermeiden. Sollte in der Mannschaft ein Verdachtsfall bzw. ein bestätigter Fall von COVID-19 auftreten, bitten wir weiterhin um umgehende Kontaktaufnahme, um evtl. erforderliche Maßnahmen mit der Feuerwehr und dem Gesundheitsamt absprechen zu können. Wie sich die Situation im Landkreis Fürstenfeldbruck weiter entwickeln wird, werden die nächsten Wochen nach den Sommerferien zeigen. Bei Änderungen des Sachstandes oder bei Eingang relevanter Informationen werden die Feuerwehren kurzfristig informiert, die Benachrichtigung wird per E-Mail erfolgen.

KBM R. Unteutsch

 

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Übergabe von 11.000 Schutzmasken der Firma Airbus

Eichenau: Am vergangenen Samstag konnte der Kreisfeuerwehrverband von der Firma Airbus eine Spende über 11.000 Schutzmasken in Empfang nehmen. Den Kontakt hatten die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler und der Landtagsabgeordnete Benjamin Miskowitsch hergestellt (beide CSU). Miskowitsch, selbst aktives Mitglied der Feuerwehr Mammendorf, holte die Masken persönlich bei der Firma Airbus in Manching ab und überreichte sie Kreisbrandrat Hubert Stefan im Notfalllager in Eichenau. „Die Masken werden wir für die Teilnehmer der Feuerwehrlehrgänge und für die Feuerwehren der Kommunen nutzen, wenn hier im Verlauf der Pandemie wieder Bedarf bestehen sollte“, so Hubert Stefan.

Übergabe von 11.000 Masken der Firma Airbus
Teilnehmer bei der Übergabe v.l.n.r.: Kreisbrandinspektor (KBI) Hans Hintersberger, KBI Hendrik Cornell, Bundestagsabgeordnete CSU Katrin Staffler, KBI Jörg Ramel, Landtagsabgeordneter CSU Benjamin Miskowitsch und Kreisbrandrat Hubert Stefan

Die beiden Abgeordneten nutzten die Gelegenheit gleich, um sich auch über den Zustand des Notfalllagers und den Stand der Neubauplanungen zu informieren. Das Lager, welches vom Landkreis finanziert wird, dient dem Zweck die Gemeinden im Falle von größeren Schadensereignissen wie Hochwasser, Sturmschäden oder Großbränden mit Material und speziellem Einsatzgerät zu unterstützen. Die Halle im großen Wertstoffhof in Eichenau ist hierbei in die Jahre gekommen und platzt aus allen Nähten. Zusätzlich sind rund drei Viertel des Materials im ehemaligen Fliegerhorst eingelagert. Hier ist der Mietvertrag bereits gekündigt, die Einlagerung ist nur noch geduldet. Ein möglicher Neubau des Notfall-Lagers in Eichenau wurde zuletzt vom Kreisausschuss vertagt.