Aktuelle Informationen für die Feuerwehren des Landkreises zur Entwicklung COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

Stand: 24.01.2021

Die aktuellen Fallzahlen im Landkreis Fürstenfeldbruck liegen bei 6.532 Fällen und 101 verstorbenen Personen. Die 7 Tagesinzidenz lag zuletzt bei 71,4 Fällen / 100.000 Einwohnern und hat sich somit in den letzten 3 Wochen halbiert (sämtliche Werte Stand 22.01.21). Es zeigt sich somit, das die aktuellen Maßnahmen zunehmend ihr Wirkung entfalten. In der Kabinettssitzung vom 20. Januar wurden für Bayern folgende Punkte bestätigt bzw. an die Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz auf Bundesebene angepasst. So soll die mittlerweile 11. Infektionsschutzverordnung vom 31.01. auf den 14.02. verlängert werden und mit Ihr sämtliche schon bekannte Maßnahmen. Auch der Lockdown wird somit bis zum 14. Februar aufrecht erhalten, die Schulen und Kindertagesstätten bleiben geschlossen. Lediglich Abiturklassen und Abschlussjahrgänge können ab 01. Februar im Wechselunterricht in den Schulen abhalten. Neu ist die Festlegung in Bayern, das beim Einkaufen und im Öffentlichen Personen Nahverkehr FFP2 Masken oder Masken mit vergleichbarem Standard zu tragen sind. Davon ebenso betroffen sind Gottesdienste und Pflegeeinrichtungen. Weiterhin bleibt es beim Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen.

Weiterhin bleibt es auch bei den landesweit nächtlichen Ausgangssperren von 21 Uhr bis 5 Uhr früh. Das bedeutet konkret:

Von 21 Uhr bis 5 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung untersagt, es sei denn, dies ist begründet aufgrund
1. eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,
2. der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke,
3. der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
4. der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger,
5. der Begleitung Sterbender,
6. von Handlungen zur Versorgung von Tieren oder
7. von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

An den geltenden Kontaktbeschränkungen wird festgehalten. Erlaubt ist nur das Treffen im eigenen Hausstand mit maximal einer weiteren Person. Dies gilt allerdings nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist. Das bedeutet für die Feuerwehren nach wie vor, das eine Zusammenkunft nur im Einsatzfall oder dringenden Tätigkeiten zulässig ist.

Aufgrund der anhaltenden Beschlusslage rät die Kreisbrandinspektion den Feuerwehren keine Ausbildungen mit Anwesenheiten durchzuführen, sondern wo möglich auf Online-Unterrichte auszuweichen. Mit einer Lockerung der angegebenen Maßnahmen ist frühestens ab Mitte Februar zu rechnen. Auch die bayerischen Feuerwehrschulen haben Ihre Präsenzlehrgänge bis Mitte Februar abgesagt. Der bayernweite Katastrophenfall, der am 16.12. ausgerufen wurde, bleibt bis auf Weiteres bestehen. Aktuell gehen die Impfungen planmäßig voran, die Pflegeheime sind im ersten Durchlauf bereits abgeschlossen. Die Bürger*innen mit Alter über 80 Jahren, die nicht in Heimen wohnen, wurden aufgefordert sich für Impftermine zu melden. Aller Bürgerinnen und Bürger können sich für eine Impfung vormerken unter: Bayerisches Impfzentrum – Impfregistrierung (impfzentren.bayern). In diesem Faktenblatt finden Sie die wichtigsten Fragen um Covid-19 und das Thema Impfen.

Informationen zum Coronavirus

Neben den bekannten Hinweisen zur Handhygiene und den Empfehlungen des Robert Koch Institutes für nicht medizinische Einsatzkräftebitten wir ferner um Achtsamkeit hinsichtlich auftretender grippeähnlicher Symptome (Fieber, Halskratzen, Husten, Kopfschmerzen, etc.) In diesem Fall sowie bei bestätigten Fällen bei Kontaktpersonen ist eine Teilnahme am Einsatzdienst dringend zu unterlassen! Zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit sind Quarantänemaßnahmen bei den Feuerwehren durch umsichtiges Handeln unbedingt zu vermeiden. Sollte in der Mannschaft ein Verdachtsfall bzw. ein bestätigter Fall von COVID-19 auftreten, bitten wir weiterhin um umgehende Kontaktaufnahme, um evtl. erforderliche Maßnahmen mit der Feuerwehr und dem Gesundheitsamt absprechen zu können. Wie sich die Situation im Landkreis Fürstenfeldbruck weiter entwickeln wird, werden die nächsten Wochen zeigen. Bei Änderungen des Sachstandes oder bei Eingang relevanter Informationen werden die Feuerwehren kurzfristig informiert, die Benachrichtigung wird per E-Mail erfolgen.

KBM R. Unteutsch

 

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Übergabe von 11.000 Schutzmasken der Firma Airbus

Eichenau: Am vergangenen Samstag konnte der Kreisfeuerwehrverband von der Firma Airbus eine Spende über 11.000 Schutzmasken in Empfang nehmen. Den Kontakt hatten die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler und der Landtagsabgeordnete Benjamin Miskowitsch hergestellt (beide CSU). Miskowitsch, selbst aktives Mitglied der Feuerwehr Mammendorf, holte die Masken persönlich bei der Firma Airbus in Manching ab und überreichte sie Kreisbrandrat Hubert Stefan im Notfalllager in Eichenau. „Die Masken werden wir für die Teilnehmer der Feuerwehrlehrgänge und für die Feuerwehren der Kommunen nutzen, wenn hier im Verlauf der Pandemie wieder Bedarf bestehen sollte“, so Hubert Stefan.

Übergabe von 11.000 Masken der Firma Airbus
Teilnehmer bei der Übergabe v.l.n.r.: Kreisbrandinspektor (KBI) Hans Hintersberger, KBI Hendrik Cornell, Bundestagsabgeordnete CSU Katrin Staffler, KBI Jörg Ramel, Landtagsabgeordneter CSU Benjamin Miskowitsch und Kreisbrandrat Hubert Stefan

Die beiden Abgeordneten nutzten die Gelegenheit gleich, um sich auch über den Zustand des Notfalllagers und den Stand der Neubauplanungen zu informieren. Das Lager, welches vom Landkreis finanziert wird, dient dem Zweck die Gemeinden im Falle von größeren Schadensereignissen wie Hochwasser, Sturmschäden oder Großbränden mit Material und speziellem Einsatzgerät zu unterstützen. Die Halle im großen Wertstoffhof in Eichenau ist hierbei in die Jahre gekommen und platzt aus allen Nähten. Zusätzlich sind rund drei Viertel des Materials im ehemaligen Fliegerhorst eingelagert. Hier ist der Mietvertrag bereits gekündigt, die Einlagerung ist nur noch geduldet. Ein möglicher Neubau des Notfall-Lagers in Eichenau wurde zuletzt vom Kreisausschuss vertagt.