Feuerwehr erhält Gesundheitspaket

Fürstenfeldbruck: Die Feuerwehren im Landkreis und die AOK in Fürstenfeldbruck stärken zukünftig gemeinsam die Gesundheit der Feuerwehrfrauen und -männer vor Ort. Dazu haben die AOK Bayern und der Landesfeuerwehrverband eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. „Feuerwehrfrauen und -männer leisten bei ihren Einsätzen jeden Tag Außergewöhnliches. Gerade in der heutigen Zeit ist es nicht selbstverständlich, seine Freizeit ehrenamtlich in den Dienst der Feuerwehr und damit in den Dienst unserer Gesellschaft zu stellen“, sagt der für Fürstenfeldbruck verantwortliche AOK-Direktor Maximilian Georg.

Feuerwehr erhält Gesundheitspaket

Die Feuerwehrleute können durch die Partnerschaft vielfältige Gesundheitsangebote der AOK zu unterschiedlichen Themen kostenfrei nutzen. Gerade in Zeiten von Corona war es nicht leicht, sich fit zu halten. Viele Sportangebote, etwa im Fitnessstudio oder im Verein, fielen lange Zeit weg. Als Alternative ermöglicht die Krankenkasse den Feuerwehrleuten den Zugang zu Angeboten im Internet wie z.B. Rückenfitness und Entspannung. Ergänzt wird das Online-Angebot durch passgenaue regionale Präventionsmaßnahmen der AOK für die Feuerwehren im Landkreis.

Jugendarbeit fördern

Ein weiterer wesentlicher Baustein der Kooperation besteht darin, die Jugend für das Thema Feuerwehr und Gesundheit zu gewinnen: Verantwortung für den Schutz anderer übernehmen, sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft engagieren und dabei die eigene Gesundheit im Blick behalten – auch dabei will die AOK unterstützen. „Die Zusammenarbeit wird Schritt für Schritt ausgebaut und wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten gemeinsamen Aktivitäten“, so Kreisbrandrat Hubert Stefan. Schließlich geht es beiden Partnern nicht nur um kurzfristige Aktionen, sondern um eine nachhaltige und langfristige Zusammenarbeit.

Modulare Grundlehrgänge beim Kreisfeuerwehrverband

Landkreis: Nach langem Warten für viele der Teilnehmer gingen kurz vor den Sommerferien eine ganze Reihe an modularen Grundlehrgängen beim Kreisfeuerwehrverband erfolgreich zu Ende. In den Basislehrgängen Nr. 105-109 bei den Feuerwehren Esting, Mammendorf, Eichenau, Gröbenzell und Fürstenfeldbruck schlossen insgesamt 70 Teilnehmer*innen erfolgreich ihre Truppmann-Ausbildung ab. Damit dürfen die Nachwuchseinsatzkräfte ab sofort an Einsätzen in ihren Feuerwehren teilnehmen. Am vergangenen Dienstag konnten dann auch 25 Feuerwehrfrauen und -männer in Germering die Abschlussprüfung zum Truppführer erfolgreich ablegen.

Modulare Grundlehrgänge

Diese Prüfung wird zwei Jahre nach dem Basislehrgang absolviert wenn die Helfer bereits etwas Einsatzerfahrung gesammelt haben. Neben einem theoretischen Test müssen sie an verschiedenen Stationen auch ihr praktisches Wissen unter Beweis stellen. Kreisbrandmeister für die Ausbildung im Landkreis Alexander Lichti sowie Kreisbrandrat Hubert Stefan danken den Teilnehmern für Ihr Engagement und auch den Ausbildern des Kreisfeuerwehrverbandes und den Feuerwehren die als Lehrgangsstandorte für die landkreisweite Ausbildung zur Verfügung standen.

Impfaktion in Esting geht in die zweite Runde

Esting: Am 26. Juni wurde die gemeinsame Impfaktion des Impfzentrums Fürstenfeldbruck vom Bayerischen Roten Kreuz mit den Landkreisfeuerwehren fortgesetzt. Über 400 Bürger*innen erhielten ihre zweite Impfung. Dazu wurde das Feuerwehrhaus in Esting wieder in ein Pop-Up Impfzentrum umgewandelt. Der Kommandoraum wurde kurzerhand in ein Labor umgebaut, in dem der Impfstoff für die Injektionen vorbereitet wurde.

Impfaktion in Esting 2. Runde, Bild 1
v.l.n.r.: Geschäftsführer des BRK Fürstenfeldbruck Rainer Bertram, Kommandantin der Feuerwehr Esting Bianca Nierlein und Kreisbrandrat Hubert Stefan

Kreisbrandrat Hubert Stefan dankte ausdrücklich Bianca Nierlein, der Kommandantin der Feuerwehr Esting, für die kurzfristige Unterstützung. Rainer Bertram, Geschäftsführer des BRK Kreisverbandes Fürstenfeldbruck bedankte sich für die nun wiederholt hervorragende Unterstützung der Feuerwehren.

Impfaktion in Esting 2. Runde, Bild 2

Beide Organisation planen in Zukunft weitere Impfaktionen. Allerdings sind diese von den immer noch schleppenden Impfstofflieferungen abhängig.

Impfkampagne im Landkreis Fürstenfeldbruck

Esting: Die Impfkampagne im Landkreis Fürstenfeldbruck nimmt weiter Fahrt auf. Am vergangenen Samstag konnten wieder kurzfristig rund 500 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises durch eine gemeinsame Sonderimpfaktion des Impfzentrums Fürstenfeldbruck, des Bayerischen Roten Kreuzes und des Kreisfeuerwehrverbandes gegen COVID-19 geimpft werden. Wie es sich auch schon die letzten Wochen bewährt hatte, wurde dieses Mal das Feuerwehrgerätehaus in Esting kurzerhand zu einem Pop Up Impfzentrum ausgebaut.

Ziel der Aktion war es, neben der täglichen Kapazität von rund 1.000 Impfungen am Tag im Impfzentrum in der Buchenau, zusätzliche Impfstoffkapazitäten zur Anwendung zu bringen. Mit der Aktion konnten auch viele Lehrerinnen und Lehrer geimpft werden, alle entsprechend ihrer aktuellen Impf-Priorisierung im bayernweiten Impf-System.

Impfkampagne Landkreis Fürstenfeldbruck, Bild 1
v.l.n.r.: Kreisbrandinspektor Hendrik Cornell, ärztlicher Leiter des Impfzentrums Fürstenfeldbruck Matthias Skrzypczak, Kreisbrandrat Hubert Stefan, Bundestagsabgeordneter Michael Schrodi (SPD), Kommandantin Feuerwehr Esting Bianca Nierlein und Rainer Bertram Geschäftsführer des BRK Fürstenfeldbruck

Unter der Regie von Kommandantin Bianca Nierlein wurde die Fahrzeughalle ausgeräumt und Impfräume mit Pavillons, sowie die nötige IT-Technik und Netzwerke zur Registrierung der zu Impfenden installiert.

Bürgermeister der Stadt Olching Andreas Magg und Michael Schrodi, SPD Bundestagsabgeordneter für den Landkreis Fürstenfeldbruck, machten sich persönlich ein Bild von der Aktion. „Gerade in einer solchen Situation ist bürgerliches Engagement ganz entscheidend, um durch die Krise zu kommen“, so Schrodi. Auch von der Ausstattung der Feuerwehren und des Roten Kreuzes machte sich Schrodi ein Bild. „Eine gute Ausstattung unserer Hilfs- und Rettungsdienstorganisationen ist wichtig und gehört, wie gute Krankenhäuser und ein funktionierendes Gesundheitssystem, zur Daseinsvorsorge, die eine Gesellschaft auch bereit sein muss anständig auszustatten“. Schrodi brachte auch gleich eine persönliche Spende mit, um die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu unterstützen.

Impfkampagne Landkreis Fürstenfeldbruck, Bild 2
v.l.n.r.: Kommandantin Feuerwehr Esting Bianca Nierlein, Bürgermeister der Stadt Olching Andreas Magg und Kreisbrandrat Hubert Stefan

BRK Geschäftsführer Rainer Bertram und Kreisbrandrat Hubert Stefan konnten in dem Zusammenhang auch auf die aktuellen Erweiterungsbedarfe des Brand- und Katastrophenschutzlagers in Eichenau und des Kreisverbandes des Roten Kreuzes hinweisen, die sich beide seit Jahren im Planungszustand befinden. Gegen Abend hatten die Feuerwehrfrauen und -männer aus Esting das Impfzentrum wieder zurückgebaut. In sechs Wochen zur Zweitimpfung werden sie dann wieder zur Stelle sein, wenn erneut in Esting geimpft wird.

Impfkampagne Landkreis Fürstenfeldbruck, Bild 3
Der Wartebereich und die Registrierung in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Esting