Firma Güntner spendet Tauchpumpen für die Feuerwehren des Landkreises FFB

Fürstenfeldbruck: Der Kreisfeuerwehrverband Landkreis Fürstenfeldbruck e.V. freut sich über eine großzügige Sachspende für den Katastrophenschutz. Im September hat Produktionsleiter der Güntner GmbH am Standort FFB Josef Bals 120 Tauchwasserpumpen aus Edelstahl an Kreisbrandrat Hubert Stefan und Kreisbrandmeister Christian Sandmayr überreicht.

Firma Güntner spendet Tauchpumpen für die Feuerwehren des Landkreises FFB
Im Bild v.l.n.r.: Kreisbrandrat Hubert Stefan, Kreisbrandmeister Christian Sandmayr und Produktionsleiter Josef Bals

Da die Tauchpumpen für die aktuellen Produktionslinien wegen diverser Modellwechsel leider nicht mehr einsetzbar waren, hatte sich Güntner entschlossen, diese zu spenden. Die langlebigen Edelstahlpumpen sind jetzt im Notfalllager der Kreisfeuerwehr in Eichenau deponiert und werden bei Bedarf an die zuständigen örtlichen Freiwilligen Feuerwehren ausgegeben.

„Beim nächsten Starkregen sind die Feuerwehren im Landkreis FFB mit diesen Tauchpumpen bestens ausgestattet, um zum Beispiel vollgelaufene Keller schnell auspumpen zu können“ freut sich Kreisbrandrat Hubert Stefan über die hochwertige Spende. Josef Bals betonte, dass es für ein international tätiges aber lokal verwurzeltes Unternehmen wie Güntner selbstverständlich sei, sich insbesondere für die Belange von gemeinnützigen Institutionen vor Ort zu engagieren.

Güntner gehört in der Kältetechnik zu den Weltmarktführen bei der Produktion von Wärmeübertragern. Diese sorgen meist unbemerkt dafür, dass zum Beispiel Lebensmittel frisch und Produktionsmaschinen kühl bleiben, Datencenter und Krankenhäuser klimatisiert werden oder auch Eisbahnen einfach kalt sind. Der Kreisfeuerwehrverband Fürstenfeldbruck bedankt sich im Namen der Bevölkerung des Landkreises Fürstenfeldbruck sehr herzlich für diese tolle Spende.

 

Erfolgreicher Kreisfeuerwehrtag 2019 in Gröbenzell

Erfolgreicher Kreisfeuerwehrtag 2019 in Gröbenzell

Gröbenzell:
Am vergangenen Samstag fand der jährliche Kreisfeuerwehrtag bei der Freiwilligen Feuerwehr Gröbenzell statt. Trotz des zu Beginn noch regnerischen Wetters konnte der Kreisfeuerwehrverband und die Feuerwehr Gröbenzell im Tagesverlauf zahlreiche Besucher jeden Alters begrüßen, der Tag war damit ein voller Erfolg.

Kreisfeuerwehrtag 2019, Bild 01

Kreisfeuerwehrtag 2019, Bild 03Die Bürgerinnen und Bürger zeigten sehr großes Interesse an den Informationsständen von Feuerwehr, Polizei und der Integrierten Leitstelle. Auch die umfangreiche Fahrzeugschau und eine „Modenschau“ mit Einsatzbekleidung bei der sich neben der Feuerwehr, den Rettungsdienstorganisationen samt Wasserwacht auch das THW beteiligte, fand großen Zuspruch. Die Einsatzkräfte zeigen bei verschiedenen Schauübungen, darunter auch ein Löscheinsatz der Jugendfeuerwehr, ihr Können. Nach der Eröffnung des Programms durch Bürgermeister Martin Schäfer, Landrat Thomas Karmasin und Kreisbrandrat Hubert Stefan bot der Tag auch einen besonderen Rahmen für Ehrungen.

 

So überreichte Landrat Thomas Karmasin die Auszeichnung „Schneehelfer“ des Bayerischen Ministerpräsidenten und des Bayerischen Innenministers an die im Januar 2019 in die Katastrophenlandkreise nach Südbayern ausgerückten Einsatzkräfte. Auch konnten Jugendfeuerwehrmitglieder die Jugendleistungsprüfung ablegen und erhielten dafür ihr Auszeichnungen aus den Händen des Landrats. Der Kreisfeuerwehrtag hat neben der Information der Bürgerinnen und Bürger auch den Hintergrund, Interessierte für die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehren zu begeistern.

 

Kreisfeuerwehrtag 2019, Bild 02Daher freuten sich Kreisbrandrat Hubert Stefan und 1. Kommandant und Kreisbrandmeister Christian Weirauch besonders darüber, dass neben zahlreiche Vertreter aus Politik, des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberbayern und der befreundeten Hilfsorganisationen auch viele Familien und Kinder ins Gröbenzeller Feuerwehrhaus zu Besuch kamen

Neujahrsempfang der Kreisbrandinspektion 2015

Am 28.01.2015 konnte Kreisbrandrat Hubert Stefan im Landratsamt Fürstenfeldbruck zum diesjährigen Neujahrsempfang Landrat Thomas Karmasin, zahlreiche Mitglieder des Kreistages, fast alle Bürgermeister aus dem Landkreis und dazu Vertreter der Hilfsorganisationen sowie der Sicherheitsbehörden begrüßen. Herr KBR Stefan informierte über die Tätigkeiten der Kreisbrandinspektion und des Kreisfeuerwehrverbandes im vergangenen Jahr und gab einen kurzen Ausblick für das Jahr 2015.

Mit 2.758 Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises ist die Einsatzzahl gegenüber dem Vorjahr um etwa einem Drittel gesunken. Dies ist auf die zahlreichen Hochwasser-Einsätze aus dem Jahr 2013 zurückzuführen. Solche Großschadens-lagen oder katastrophenartige Einsatzgeschehen blieben 2014 aus. Die Zahl der Feuerwehrdienstleistenden ist mit 2.227 stabil geblieben. Erfreulicherweise ist die Zahl der Jugendlichen in den Feuerwehren in den letzten Jahren angestiegen. Dies ist in erster Linie auf die aktive Jugendarbeit der jeweiligen Feuerwehren zurückzuführen, aber auch auf die Werbekampagnen des Landesfeuer-wehrverbandes Bayern e.V..

Einen besonderen Schwerpunkt legte KBR Hubert Stefan in der Ansprache auf die Einführung des Digitalfunks. Der Kreisfeuerwehrverband hat bereits mit den Schulungen aller Feuerwehr-Anwender begonnen.

Neu für die Kreisbrandinspektion sind die Themen gewesen, die mit der Unterbringung der Asylbewerber im Zusammenhang stehen. Hier war die Kreisbrandinspektion bei der Errichtung der Unterkünfte eingebunden. Dabei hat sich erneut die Vorhaltung des Notfall-Lagers mit seiner Ausstattung bewährt.

Im Jahr 2014 konnte zudem die Ersatzbeschaffung für den landkreiseigenen Schlauchwagen aus dem Jahr 1981 abgeschlossen werden. Bei dem neuen Fahrzeug handelt es sich um ein Gerätewagen „Logistik 2“, der im wesentlichen wiederum für Brandeinsätze, bei denen lange Schlauchleitungen gelegt werden müssen, erforderlich ist.

Kreisbrandinspektor Jörg Ramel referierte über die Ausbildung der Feuer-wehrdienstleistenden. Mit 32 Ausbildungsveranstaltungen und 17 verschiedenen Lehrgängen des Kreisfeuerwehrverbandes konnten im vergangenen Jahr insgesamt 655 Teilnehmer geschult werden. Ergänzt wurde dieses Angebot durch Übungstage an der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried.

Für das Jahr 2015 ist wieder ein sog. Kommandantentag geplant. Hier werden zahlreiche Fachreferenten erwartet, die zu weiterführenden Themen der Feuerwehr informieren. Die Veranstaltung dient aber auch dazu, den Kommandanten und deren Stellvertreter Aktuelles und wichtige Neuerungen bekannt zu geben.
Neben den laufenden Ersatzbeschaffungen, z.B. für das Tanklöschfahrzeug aus dem Jahr 1985, dem Mannschaftstransportwagen aus dem Jahr 1997, dem Lkw-Kran aus dem Jahr 1993 und dem Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz aus dem Jahr 1995 wird sich die Kreisbrandinspektion schwerpunktmäßig weiterhin mit dem Thema Digitalfunk befassen müssen. Ein weiterer Schwerpunkt wird das Fortführen eines gemeinsamen Konzeptes für die Unterbringung von Personen bei besonderen Schadenlagen (z.B. Unwetter oder Hochwasser) sein. Hierfür ist u.a. geplant, ausreichend große Stromaggregate zu erwerben.

Der Neujahrsempfang dient auch dazu, dass sich die Gäste über verschiedene Themen der Hilfsorganisationen austauschen konnten.

Bildergalerie:

43. Lehrgang für Sprechfunker in Puchheim-Ort

43. Lehrgang des Kreisfeuerwehrverbandes Fürstenfeldbruck für Sprechfunker in Puchheim-Ort, vom 22.03.2014 bis 29.03.2014

Am 29.03.2014 beendeten 24 Feuerwehrfrauen und -männer aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck erfolgreich ihre Ausbildung zum Sprechfunker. Der Lehrgang wurde vom Kreisfeuerwehrverband des Landkreises Fürstenfeldbruck bei der Freiwilligen Feuerwehr Puchheim-Ort durchgeführt. Die Teilnehmer wurden intensiv in den Bereichen Gerätekunde, Kartenkunde, Rechtsvorschriften und Funkverkehrsabwicklung ausgebildet und konnten am letzten Tag ihr Wissen bei einer Koordinatenfahrt durch den Landkreis unter Beweis stellen.

Weitere Themen waren unter anderem auch die Vorstellung und Arbeitsweise der ILS (Integrierte Leitstelle) Fürstenfeldbruck. Desweiteren wurden die Kursteilnehmer in die Grundkenntnisse und Funktion des Digitalfunks eingewiesen und konnten den theoretischen Stoff im Digitalfunk und Analogfunk ausführlich testen. Dafür wurden uns zusätzlich zu unserem momentanen analogen Funkgeräten dankenswerterweise vom ZRF-Verband FFB, dem THW Ortsverband Fürstenfeldbruck und der Projektgruppe DigiNet insgesamt 24 digitale Leihfunkgeräte zur Verfügung gestellt.

Die Teilnehmer kamen von den Feuerwehren aus Althegnenberg, Aufkirchen, Germerswang, Gernlinden, Grafrath, Günzlhofen, Mammendorf, Moorenweis, Olching, Puch und Unterpfaffenhofen.

Im Anschluss an die Ausbildung legten alle Teilnehmer erfolgreich die Prüfung für Sprechfunker der BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) ab.

43. Lehrgang für Sprechfunker

Kreisbrandinspektor Hans Hintersberger, Bernd Wanninger vom Landratsamt Fürstenfeldbruck und Lehrgangsleiter Sergius Ruppaner freuten sich über das Engagement der Teilnehmer und überreichten im Anschluss an die Prüfung den Teilnehmern ihre Urkunden. Die Sprechfunk-Ausbildung ist eine Vorraussetzung für die Führungslehrgänge an den staatlichen Feuerwehrschulen.

Fortbildung der Atemschutzausbilder in Hohenpeißenberg

Zu einer Fortbildung sind die Atemschutzausbilder des Landkreises Fürstenfeldbruck am Samstag den 27. November nach Hohenpeißenberg gefahren.
Die Landkreisausbilder, die aus den Feuerwehren Fürstenfeldbruck, Olching und Germering kommen, übten bei der Bergbau-Berufsgenossenschaft in der Hauptstelle für das Grubenrettungswesen  in Hohenpeißenberg.

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