Gemeinsame Übung der Gefahrguteinheiten des Landkreises Fürstenfeldbruck

Im Juni 2026 fand auf dem Gelände der Kläranlage Geiselbullach des Amperverbandes eine Übung der Gefahrguteinheiten des Landkreises Fürstenfeldbruck mit rund 80 beteiligten Einsatzkräften statt.

Übung der Gefahrguteinheiten, Bild 1
Als Übungsszenario wurde ein Gefahrstoffaustritt in einem Betriebsgebäude simuliert, bei dem sich mehrere Personen verletzt bzw. mit dem ausgetretenen Produkt kontaminiert haben. Zudem wurde angenommen, dass aufgrund einer Folgereaktion brenn-bare und giftige Dämpfe entstehen.
Die Feuerwehren Fürstenfeldbruck, Geiselbullach, Germering, Gröbenzell und Unterpfaffenhofen bilden die Gefahrguteinheit des Landkreises FFB. Sie verfügen hierzu über eine geeignete Ausstattung, die aus Fahrzeugen und Gerätschaften des Landkreises Fürstenfeldbruck besteht.

Übung der Gefahrguteinheiten, Bild 2
Aufgabe der Einheiten war es, gemeinsam die im Gefahrgut-Einsatz erforderlichen Maßnahmen durchzuführen. Hierzu zählen Erstmaßnahmen, wie die Erkundung der Einsatzstelle und die Menschenrettung, die Beurteilung der Gefahren, wie z. B. das Messen der Schadstoffkonzentrationen, das Identifizieren des ausgetretenen Stoffes und dessen Eigenschaften sowie das Festlegen von Absperrgrenzen. Auch die Dekontamination der Verletzten und der beteiligten Einsatzkräfte waren durchzuführen.

Übung der Gefahrguteinheiten, Bild 3
Ziel dieser Übung war zum einen das richtige Einschätzen und Beherrschen eines Unfallgeschehens beim Freiwerden von Gefahrstoffen. Zum anderen diente die Übung dazu, die notwendige Führungsstruktur bei einem Gefahrstoffeinsatz schnell zu etablieren, die beteiligten Einheiten zu koordinieren sowie rasche und zielführende Entscheidungen zu treffen. Hierzu war auch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Lkr. FFB, stationiert bei der Feuerwehr Puchheim-Ort vor Ort und leistete wertvolle Hilfe. So wurden z. B. umfangreiche Informationen über den Stoff eingeholt und zusammen mit der ILS FFB die Ausbreitung der möglichen Schadstoffwolke berechnet.

Übung der Gefahrguteinheiten, Bild 4
Das Übungsgeschehen wurde eigens von einer Reihe Beobachter und Fachleuten begleitet, die mit ihren Ergebnissen zu einer produktiven Auswertung der Übung beigetragen.
Zusammenfassend konnte Dr. Tim Pelzl, Kreisbrandmeister für Gefahrgut der Kreisbrandinspektion FFB feststellen, dass die Übung sehr erfolgreich verlief. Unter der Einsatzleitung von Angelika Zettl, stv. Kommandantin der Feuerwehr Geiselbullach konnten die gesetzten Übungsziele vollständig erreicht werden. Das Zusammenwirken der Einheiten verlief gewohnt professionell, effektiv und reibungslos.

Übung der Gefahrguteinheiten, Bild 5
Er bedankte sich herzlich bei dem Übungsvorbereitungsteam, den Verletztendarstellern, allen beteiligten Einheiten und Einsatzkräften sowie dem Amperverband für die optimale Möglichkeit auf dem Gelände der Kläranlage zu trainieren.

Übung der Gefahrguteinheiten, Bild 6

Unser herzlicher Dank gilt allen beteiligten Einheiten:

  • Feuerwehr Fürstenfeldbruck
  • Feuerwehr Germering
  • Feuerwehr Gröbenzell
  • Feuerwehr Geiselbullach
  • Feuerwehr Olching
  • Feuerwehr Puchheim-Ort
  • Integrierte Leitstelle FFB
  • Kreisbrandinspektion FFB
  • Amperverband
  • Feuerwehr Geiselbullach
  • Freiwillige Feuerwehr Germering
  • Freiwillige Feuerwehr Unterpfaffenhofen
  • Feuerwehr Gröbenzell
  • Feuerwehr Olching
  • Freiwillige Feuerwehr Puchheim-Ort
  • ILS Fürstenfeldbruck

 

Übung der Gefahrguteinheiten, Bild 7

Brand einer Gewerbehalle in Emmering ohne verletzte Personen

Bericht vom 20.11.2025

Emmering: Am Donnerstag kam es in den frühen Morgenstunden zu einem größeren Brand in einem Gewerbebetrieb in der unteren Au in Emmering. Gegen halb vier Uhr morgens entdeckte ein LKW Fahrer eine Rauchentwicklung in einem Recyclingbetrieb. In einer Halle war es aus unbekannter Ursache zum Brand eines Förderbandes gekommen. Das Feuer hatte bis zum Eintreffen der Feuerwehr Emmering und den umliegenden Feuerwehren bereits die Halle komplett verraucht und auf einen Container mit Recycling Material übergegriffen. Da die Stromversorgung in der Halle ausgefallen war musste ein Rolltor gewaltsam aufgebrochen werden, um Zugang zum Brand zu bekommen.

Brand einer Gewerbehalle in Emmering

Die Feuerwehr bekämpfte mit rund 100 Einsatzkräften und einem Dutzend Trupps unter schwerem Atemschutz den Brand und belüftete mit dem Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) des Landkreises die rund acht Meter hohe Halle. Aufgrund der ungünstigen Löschwasserversorgung wurde eine Wasserleitung von der Amper in das Gewerbegebiet aufgebaut. Nach rund zwei Stunden war die Lage soweit unter Kontrolle, dass die brennenden Einbauten mit Löschschaum abgedeckt werden konnten.

Brand einer Gewerbehalle in Emmering

An der Halle und den Einbauten entstand erheblicher Sachschaden. Neben den Feuerwehren Emmering, Esting und Gernlinden waren Unterstützungskomponenten für Wasserversorgung, Atemschutz und Einsatzleitung aus Fürstenfeldbruck, Gröbenzell, Geiselbullach, Germering und Unterpfaffenhofen im Einsatz. Ebenso unterstützten das Technische Hilfswerk Fürstenfeldbruck und das Bayerische Rote Kreuz die Arbeiten vor Ort. Die Polizei übernahm die Ermittlungen aufgrund der Brandursache.

Brand einer Gewerbehalle in Emmering

Dachstuhlbrand in Gröbenzell fordert zahlreiche Einsatzkräfte

Ein Dachstuhlbrand machte am 27.05.2025 in Gröbenzell den Einsatz des Gerätewagen Atemschutz des Landkreises FFB sowie einiger Mitglieder des Kreisbrandinspektion FFB notwendig. Auch die neu eingerichtete Einheit zur Einsatzstellenhygiene des Landkreises, bestehend aus der Feuerwehr Unterpfaffenhofen und der Feuerwehr Geiselbullach kam erstmalig zum Einsatz.

Dachstuhlbrand in Gröbenzell fordert zahlreiche Einsatzkräfte
Dachstuhlbrand in Gröbenzell fordert zahlreiche Einsatzkräfte

Aus dem Pressebericht der Feuerwehr Gröbenzell:
In der Innsbrucker Straße in Gröbenzell kam es gegen 17:00 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache zum Brand im Dach eines Bungalows. Das Gebäude wird derzeit renoviert.

Beim Eintreffen Feuerwehren aus Gröbenzell und Puchheim-Bahnhof brannte auf rund 120 m2 das Innere der Dachkonstruktion.

Um das Feuer und die Glutnester ablöschen zu können, musste das gesamte Dach geöffnet werden. Hierzu wurden weitere Atemschutzgeräteträgern von den Feuerwehren aus Olching und Geiselbullach nachalarmiert. Einsatzkräfte aus Fürstenfeldbruck und Unterpfaffenhofen kamen mit dem Gerätewagen Atemschutz und einem Dekontaminationsfahrzeug des Landkreises. Die Kreisbrandinspektion unterstützte die Einsatzleitung.

Zur Absicherung und Versorgung waren mehrere Einheiten des Rettungs- und Betreuungsdienstes vor Ort. Das Technische Hilfswerk beurteilte die Standsicherheit des Gebäudes. Die Polizei hat die Ermittlung zur Brandursache aufgenommen und sicherte die Einsatzstelle. Insgesamt waren 120 Kräfte teils bis zu sechs Stunden im Einsatz.

Es gab keine Verletzten. Der Sachschaden ist erheblich.

Link zum Pressebericht der Feuerwehr Gröbenzell:
https://ff-groebenzell.de/informationen/presseberichte

Zwei Kellerbrände in Puchheim-Bahnhof beschäftigen eine Vielzahl von Einsatzkräften

Am gestrigen Samstag gegen 17:45 Uhr wurde der ILS FFB ein Kellerbrand in einem neun-stöckigen Wohngebäude in der Puchheim-Bahnhofer Adenauerstraße gemeldet. Die Leitstelle entsandte daraufhin neben der zuständigen Feuerwehr Puchheim-Bahnhof noch Kräfte der Feuerwehren Eichenau, Germering, Fürstenfeldbruck, der Kreisbrandinspektion mit der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung, des Rettungsdienstes und einen Fachberater des THW FFB. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Puchheim-Bhf. konnten die Lage bei Eintreffen betätigen und leiteten sofort einen Löschangriff im betroffenen Keller ein und begannen, die verrauchten Treppenhausbereiche nach Personen abzusuchen. Mehrere Personen, darunter auch Kinder wurden durch Einsatzkräfte der Feuerwehr in ihren Wohneinheiten betreut bzw. sicher ins Freie geführt. Insgesamt acht Personen wurden vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt, mussten jedoch glücklicherweise nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Noch während diese Maßnahmen im Aufbau waren, ging die Meldung über einen weiteren Kellerbrand, nur wenige Hausnummern entfernt in der selben Straße ein. Unverzüglich verlegte die Einsatzleitung noch freie Kräfte an die zweite Einsatzstelle und forderte weitere Einheiten nach. Die Feuerwehren Puchheim-Ort und Olching wurden zusätzlich zur Unterstützung alarmiert. In beiden Fällen konnten die Brände rasch durch den massiven Einsatz von Einsatzkräften mit Atemschutzgeräten und mehreren Löschrohren eingedämmt werden.

Zwei Kellerbrände in Puchheim-Bahnhof beschäftigen eine Vielzahl von Einsatzkräften
Zwei Kellerbrände in Puchheim-Bahnhof beschäftigen eine Vielzahl von Einsatzkräften

An der ersten Einsatzstelle waren, im Kellerflur abgestellte, Einrichtungsgegenstände in Brand geraten, an der zweiten Einsatzstelle gerieten Fahrräder in einem Fahrradkeller in Brand. Die Polizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Während an der zweiten Einsatzstelle die Bewohner ihre Wohnungen nicht verlassen mussten, da die Rauchausbreitung auf den betroffenen Kellerbereich begrenzt war, verteilte sich der giftige Brandrauch an der ersten Einsatzstelle über einen Aufzugsschacht im Gebäude. Es waren umfangreiche Belüftungsmaßnahmen notwendig, ehe die Bewohnerinnen und Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Nach rund 3 Stunden waren die Einsatzmaßnahmen abgeschlossen.

Zwei Kellerbrände in Puchheim-Bahnhof beschäftigen eine Vielzahl von Einsatzkräften
Zwei Kellerbrände in Puchheim-Bahnhof beschäftigen eine Vielzahl von Einsatzkräften

Die Feuerwehren waren mit rund 20 Einsatzfahrzeugen und ca. 160 Einsatzkräften vor Ort. Die Kreisbrandinspektion FFB war mit rund 12 Kräften anwesend. Die Einsatzleitung lag beim Kommandanten der Feuerwehr Puchheim-Bahnhof, Timo Delbing.

6. Lehrgang für Führungsassistent*innen des Kreisfeuerwehrverbandes erfolgreich abgeschlossen

Am Samstag, den 24.11. endete der sechste Lehrgang für Führungsassistent*innen für die Feuerwehren des Landkreises, an den Feuerwehrstandorten Gernlinden und Maisach. Die 19 Teilnehmer*innen der Feuerwehren aus Adelshofen, Aich, Althegnenberg, Eichenau, Gernlinden, Maisach, Moorenweis und Unterpfaffenhofen wurden dabei in Rechtsgrundlagen des Feuerwehr- und Katastrophenschutzrechts sowie in der praktischen Arbeit in einer Einsatzleitung geschult.

Die neuen Führungsassistent*innen der Ortsfeuerwehren des Landkreises
Die neuen Führungsassistent*innen der Ortsfeuerwehren des Landkreises

Der Lehrgang richtet sich an Feuerwehren, die über ein Einsatzleit- oder Mehrzweckfahrzeug verfügen und damit Einsätze ab in etwa der Größe eines Zimmerbrandes koordinieren können. Am Samstagnachmittag durften die Helfer dann mit den Führungsfahrzeugen ihrer jeweiligen Standorte zwei simulierte Einsatzszenarien unter möglichst realistischen Bedingungen bearbeiten. Dabei galt es eine übersichtliche Lagedarstellung zu entwickeln, die digitale Funkkommunikation zu beherrschen, Rückmeldungen der fiktiven Einsatzkräfte zu protokollieren und die jeweiligen Einsatzleiter mit Hintergrundrecherchen und Nachforderungen zu unterstützen.

Die neuen Führungsassistent*innen der Ortsfeuerwehren des Landkreises
Die neuen Führungsassistent*innen der Ortsfeuerwehren des Landkreises

Unterstützt wurde der Lehrgang zusätzlich durch einen Referenten der Integrierten Leitstelle Fürstenfeldbruck. Gerade bei komplexeren Einsatzgeschehen können Einsatzleiter heute nicht mehr alle Themen parallel im Blick behalten. Die verschiedenen neuen Möglichkeiten des Digitalfunks ermöglichen es mittlerweile Einsatzstellen über verschiedene Funkgruppen zu strukturieren.
Diese Strukturen sinnvoll einzurichten und zu dokumentieren ist ebenfalls eine Aufgabe der Führungsassistenten. Der Kreisfeuerwehrverband organisiert jährlich rund 35 Lehrgänge mit über 1.000 Teilnehmern. Zum Abschluss des Lehrgangs überreichte Kreisbrandinspektor Hendrik Cornell den Teilnehmern ihre Urkunden und dankte den Ausbildern sowie den Feuerwehren Gernlinden und Maisach für die Durchführung.

Neue Führungsassistenten für den Landkreis Fürstenfeldbruck

Am Samstag, den 09.03. endete der fünfte Lehrgang für Führungsassistent*innen für die Feuerwehren des Landkreises am Ausbildungsstandort in Gernlinden. Die 24 Teilnehmer*innen der Feuerwehren aus Eichenau, Emmering, Esting, Geiselbullach, Gernlinden, Olching, Moorenweis, Puchheim-Ort und Wenigmünchen wurden dabei in Rechtsgrundlagen des Feuerwehr- und Katastrophenschutzrechts sowie in der praktischen Arbeit in einer Einsatzleitung geschult. Der Lehrgang richtet sich an Feuerwehren, die über ein Einsatzleit- oder Mehrzweckfahrzeug verfügen und damit Einsätze ab in etwa der Größe eines Zimmerbrandes koordinieren müssen.

Neue Führungsassistenten für den Landkreis Fürstenfeldbruck, Bild 1

Am Samstagnachmittag durften die Helfer dann mit den Führungsfahrzeugen ein Brandereignis und eine Einsatzlage der technischen Hilfeleistung unter möglichst realistischen Bedingungen bearbeiten. Dabei galt es eine übersichtliche Lagedarstellung zu entwickeln, die digitale Funkkommunikation zu beherrschen, Rückmeldungen der fiktiven Einsatzkräfte zu protokollieren und die jeweiligen Einsatzleiter mit Hintergrundrecherchen und Nachforderungen zu unterstützen. Unterstützt wurde der Lehrgang zusätzlich durch einen Referenten der Integrierten Leitstelle Fürstenfeldbruck der zum Thema Aufgaben, Alarmierung und Zusammenarbeit mit der Leitstelle referierte. Gerade bei komplexeren Einsatzgeschehen können Einsatzleiter heute nicht mehr alle Aufgaben parallel im Blick behalten. Die verschiedenen neuen Möglichkeiten des Digitalfunks ermöglichen es mittlerweile Einsatzstellen über verschiedene Funkgruppen zu strukturieren.

Neue Führungsassistenten für den Landkreis Fürstenfeldbruck, Bild 2

Diese Strukturen sinnvoll einzurichten und zu dokumentieren ist ebenfalls eine Aufgabe der Führungsassistenten, die somit künftig eine immer größere Rolle bei den Feuerwehren einnehmen werden. Der Kreisfeuerwehrverband organisiert jährlich rund 35 Lehrgänge mit über 1.000 Teilnehmern. Zum Abschluss des Lehrgangs überreichte Kreisbrandinspektor Hendrik Cornell den Teilnehmer*innen ihre Urkunden und dankte den Ausbildern sowie der Feuerwehr Gernlinden für die Durchführung des Lehrgangs.