Bayerische Jugendleistungsprüfung erfolgreich absolviert

Ende Juni fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Olching die zentrale Abnahme der Bayerischen Jugendleistungsprüfung für die Jugendfeuerwehren des Landkreises statt. Insgesamt 30 Jugendliche aus sechs Feuerwehren stellten sich erfolgreich den theoretischen und praktischen Herausforderungen. Ziel der Bayerischen Jugendleistungsprüfung ist es, Feuerwehranwärterinnen und -anwärtern grundlegende Kenntnisse im Feuerwehrwesen zu vermitteln und deren Fähigkeiten sowohl praktisch als auch theoretisch zu überprüfen. Neben Knoten und Stichen, dem fachgerechten Ausrollen von Schläuchen und dem Umgang mit der Kübelspritze wurden auch Gerätekunde sowie ein schriftlicher Wissenstest abgefragt. 

Bayerische Jugendleistungsprüfung erfolgreich absolviert

Unter der Leitung des Schiedsrichterteams um Kreisbrandmeister und Kreisjugendwart Josef Wagner zeigten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer herausragende Leistungen. Im Anschluss überreichte Kreisbrandrat Christoph Gasteiger die verdienten Leistungsabzeichen und betonte: „Diese Prüfung ist ein wichtiger Baustein in der feuerwehrtechnischen Ausbildung – das Engagement der Jugendlichen und ihrer Ausbilder ist wirklich beeindruckend.“

Bayerische Jugendleistungsprüfung erfolgreich absolviert

Ein besonderer Dank gilt den Jugendwarten für die engagierte Vorbereitung der Jugendlichen sowie der Freiwilligen Feuerwehr Olching für die reibungslose Organisation und Durchführung der Veranstaltung.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur erfolgreich bestandenen Bayerischen Jugendleistungsprüfung!

Erfolgreiche Abnahme der Jugendleistungsspange – Feuerwehrnachwuchs überzeugt mit überdurchschnittlichem Ergebnis

Jugendleistungsspange 2025, Bild 1Gröbenzell: Am vergangenen Samstag stellten die Jugendgruppen der Freiwilligen Feuerwehren Puchheim-Bahnhof, Gröbenzell und Unterpfaffenhofen bei frühsommerlichem Wetter ihr Können unter Beweis. Sie legten erfolgreich die Prüfung zur Deutschen Jugendleistungsspange ab, der höchsten Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr. Besonders erfreulich, alle Teilnehmenden bestanden mit einem überdurchschnittlichen Gesamtergebnis. Kreisjugendfeuerwehrwart Josef Wagner begrüßte zu Beginn die Jugendlichen, das Schiedsrichterteam sowie den offiziellen Vertreter der Deutschen Jugendfeuerwehr. In insgesamt fünf Disziplinen zeigten die 20 Jugendlichen Teamgeist, Ausdauer und Fachwissen: beim 1500-Meter-Staffellauf, Kugelstoßen, einer Schnelligkeitsübung mit dem Aufbau einer Schlauchstrecke, einem vollständigen Löschangriff sowie einem theoretischen Test mit Fragen zur Feuerwehrpraxis und Allgemeinbildung.

Jugendleistungsspange 2025, Bild 2

Bei der feierlichen Übergabe der Abzeichen verkündete das Schiedsrichterteam, dass alle Teilnehmenden die Prüfung nicht nur bestanden, sondern mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossen haben. Kreisbrandrat Christoph Gasteiger ließ es sich nicht nehmen, den Jugendlichen persönlich zu ihrer herausragenden Leistung zu gratulieren. Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Gröbenzell für die ausgezeichnete Organisation des Prüfungstages sowie den engagierten Jugendwarten der teilnehmenden Feuerwehren für die intensive und qualitativ hochwertige Vorbereitung der Jugendlichen. Die erfolgreiche Teilnahme und das starke Ergebnis unterstreichen eindrucksvoll das hohe Engagement sowie die hervorragende Ausbildungsqualität der beteiligten Jugendfeuerwehren.

Jugendleistungsspange 2025, Bild 3

Gemeinsame Fortbildung Hochwasserschutz beim THW FFB

Getreu dem Motto „Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser“ fand am ersten Samstag im April eine Fortbildungsveranstaltung für Führungskräfte der Feuerwehren des Landkreises und der Kreisbrandinspektion FFB beim Technischen Hilfswerk in Fürstenfeldbruck statt. Nach einem ausführlichen theoretischen Unterricht, der das ganze Spektrum mobiler Hochwasserschutzmaßnahmen vom Sandsack zum Deichbau mit schwerem Gerät umfasste, konnten im praktischen Teil diverse Schutzsysteme in der Praxis erprobt werden. Äußerst beeindruckend war dabei ein technisiertes System zum maschinellen Verlegen von Hochwasserschutzwällen des THWs München-Ost.

Gemeinsame Fortbildung Hochwasserschutz beim THW FFB, Bild 1

Sowohl Kreisbrandrat Christoph Gasteiger als auch der stv. Ortsbeauftragte des THW FFB, Andreas Metz betonten die traditionell hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes im Landkreis FFB. Die sehr interessante und für alle Teilnehmenden absolut lehrreiche Veranstaltung ist ein weiterer Schritt, um auch zukünftig gemeinsam den optimalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises FFB zu gewährleisten.

Gemeinsame Fortbildung Hochwasserschutz beim THW FFB, Bild 3

Die Kreisbrandinspektion FFB möchte sich ausdrücklich bei den Kolleginnen und Kollegen des THW FFB für die Organisation und Durchführung der Fortbildungsveranstaltung bedanken.
Ein besonderer Dank gilt auch dem THW Ortsverband München-Ost und dem Team des Kreisbauhofes FFB für die freundliche und kompetente Unterstützung!

Gemeinsame Fortbildung Hochwasserschutz beim THW FFB, Bild 2

22. Kommandantentag der Feuerwehren in Adelshofen mit Schwerpunktthema – Großschadenslagen und Katastrophenschutz

Adelshofen: Am vergangenen Samstag fand der 22. Kommandantentag für alle Feuerwehren des Landkreises statt. Kreisbrandrat Christoph Gasteiger und Landrat Thomas Karmasin begrüßten die Kommandant*innen und Stellvertreter der 52 Orts- und Gemeindefeuerwehren im Pschorrstadl in Adelshofen. Die Gemeinden Alling und Eichenau unterstützten die Veranstaltung. Der 1. Bürgermeister der Gemeinde Alling, Stefan Joachimsthaler, nutzte in seinem Grußwort die Gelegenheit den Feuerwehren für ihren Hochwassereinsatz im vergangenen Juni, besonders auch in der Gemeinde Alling, herzlich zu danken.

22. Kommandantentag der Feuerwehren in Adelshofen

Der diesjährige Thementag stand ganz unter dem Motto: Großschadenslagen und Katastrophenschutz im Landkreis. Die Teilnehmenden konnten verschieden Fachvorträge hören, in denen aktuelle Entwicklungen sowie die Organisationsprozesse im Katastrophenfall vorgestellt wurden. Neben den neuesten Entwicklungen zur Planung des Notfalllagers in Mammendorf, wurden auch die Arbeit des Landkreis-Krisenstabes, die Strukturen der Katastrophenschutzbehörden und die Abläufe bei den Feuerwehren vor Ort im Falle einer Großschadenslage erläutert. Zusätzlich gab es Vorträge zum Verbau von Sandsack-Deichen vom Technischen Hilfswerk, sowie Berichte aus vergangenen Schadenslagen wie bspw. die massiven Überflutungen in Simbach am Inn vor einigen Jahren und die Erfahrungen aus dem S-Bahn Unglück in Schäftlarn.

22. Kommandantentag der Feuerwehren in Adelshofen

Anschließend konnten die Teilnehmenden die neuen Fahrzeuge, die im vergangenen Jahr von den Kommunen und auch mit Förderung des Landkreises im Bereich Katastrophenschutz beschafft wurden, besichtigen. Dabei unterstützten sowohl die Fa. Furtmeier aus Adelshofen, die Ihr Gelände dankenswerterweise für die Ausstellung zur Verfügung stellte, sowie das THW Fürstenfeldbruck und die Johanniter Unfallhilfe mit Ausbildungs- oder Ausstellungsinhalten.

22. Kommandantentag der Feuerwehren in Adelshofen

Lehrgang Führungssimulationstraining für Einsatzleiter

Vom 20.bis zum 22.02. fand der dritte Lehrgang „Führungssimulationstraining für Einsatzleiter der Orts- und Gemeindefeuerwehren des Landkreises statt. In Zusammenarbeit mit zwei externen Referenten konnte der Kreisfeuerwehrverband ein Training anbieten, bei dem Führungskräfte der Ortsfeuerwehren auf verschiedene Einsatzszenarien trainiert werden. Bei einem Schadensereignis kommt es besonders auf die taktischen Entscheidungen und Handlungen zu Beginn des Einsatzes an, da gerade am Anfang die Weichen für den Erfolg der Bewältigung der Situation gestellt werden. Hier wurden die Teilnehmer u.a. darauf geschult in der Chaosphase den Überblick zu behalten, zielgerichtet zu kommunizieren, sich alle verfügbaren Informationen einzuholen und dann im weiteren Verlauf die verschiedenen Maßnahmen nach richtiger Priorität zu entscheiden. Dann müssen diese noch in kurzer Zeit zielgerichtet an die anwesenden Einsatzkräfte delegiert werden. Ebenso wie der Lageüberblick ist auch die taktisch richtige Aufstellung der Einsatzfahrzeuge, die richtige Bemessung der nötigen Kräfte und die sich daraus ergebende frühzeitige Nachalarmierung weiterer Einsatzmittel wichtig. Gerade zu Beginn einer Einsatzlage prasseln verschiedene Informationen auf einen Einsatzleiter ein, die er ordnen und systematisch bewerten muss. Das alles geschieht unter extremen zeitlichen Stress und in einer oft noch unklaren Gesamtsituation. In der Regel zeichnet sich die Startphase auch durch einen Mangel an Einsatzmitteln aus, da diese erst nach und nach an der Einsatzstelle eintreffen. Daher müssen die Einsatzleitenden ständig die Prioritäten im Blick behalten und über Kontrollphasen überprüfen ob die vorgenommenen Maßnahmen auch Wirkung zeigen.

Lehrgang Führungssimulationstraining für Einsatzleiter

Die Besonderheit beim Führungssimulationstraining ist, dass es sich um ein Planspiel handelt, bei dem zusätzlich die Kommunikation mit anderen Feuerwehreinheiten sowie der Polizei und dem Rettungsdienst trainiert wird. Auch der Faktor Zeit wird in der Simulation berücksichtigt. Im Anschluss an die jeweilige Übung erhält der Einsatzleiter Lernpunkte in einem Feedbackverfahren aus der Gruppe sowie von den Ausbildern und kann so seine Vorgehensweise beim nächsten Mal verbessern.

Die 14 Teilnehmer*innen des Lehrgangs aus den Feuerwehren Aich, Biburg, Fürstenfeldbruck, Geiselbullach, Günzlhofen, Hörbach, Jesenwang, Maisch, Olching, Puchheim-Bahnhof und Unterpfaffenhofen durchlebten verschiedene Einsatzszenarien vom Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus über Verkehrsunfälle mit mehreren eingeklemmten Personen bis hin zu Einsatzlagen mit dem Austritt von Chemikalien. Im Anschluss an das Training überreichten Kreisbrandrat Christoph Gasteiger und Lehrgangsleiter Kreisbrandmeister Ric Unteutsch den Teilnehmenden die Urkunden. Gasteiger dankte den Führungskräften für die Bereitschaft, in dem Training durchaus an die eigenen Grenzen zu gehen und betonte noch einmal die Wichtigkeit der regelmäßigen Schulung auch der Führungskräfte im Landkreis.

Sprechfunklehrgang mit Erfolg abgeschlossen

Gernlinden / Landkreis: Anfang Februar fand an zwei Samstagen und Abenden unter der Woche der 52. Sprechfunklehrgang des Kreisfeuerwehrverbands am Ausbildungsstandort in Gernlinden statt. An zwei Samstagen und einem Abend unter der Woche wurden die 32 Teilnehmer theoretisch und praktisch im Umgang mit Funkgeräten und der Abwicklung des Funkverkehrs ausgebildet. Geschult wurden dabei unter anderem die Bereiche Gerätekunde, Rechtsvorschriften, Kartenkunde, die Arbeitsweise der Integrierten Leitstelle sowie die Funkverkehrsabwicklung. Am letzten Tag mussten die Teilnehmer ihr Wissen praktisch bei einer Koordinatenfahrt durch den Landkreis unter Beweis stellen.

Im Anschluss an die Ausbildung legten alle Teilnehmer erfolgreich die Prüfung für Sprechfunker der „BOS“ (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) ab. Die Ausbildung ist damit übergreifend gültig und kann auch bei anderen Blaulicht- Organisationen verwendet werden. Klassischerweise findet der Lehrgang am Standort Puchheim-Ort statt. Da dort aktuell das Gerätehaus umgebaut wird, wurde der diesjährige Lehrgang nach Gernlinden verlegt.

Sprechfunklehrgang mit Erfolg abgeschlossen
Sprechfunklehrgang mit Erfolg abgeschlossen

Kreisbrandrat Christoph Gasteiger, und Lehrgangsleiter Sergius Ruppaner freuten sich über den Erfolg der Teilnehmer und überreichten im Anschluss an die Prüfung die Urkunden. Die Sprechfunk-Ausbildung ist eine Voraussetzung für weiterführende Lehrgänge an den staatlichen Feuerwehrschulen insbesondere für die Gruppenführerausbildung.