Großübung der Katastrophenschutz-Organisationen am 14.03.2026 im Landkreis Fürstenfeldbruck

Die Kreisverwaltungsbehörde des Landkreises Fürstenfeldbruck und die Kreisbrandinspektion Fürstenfeldbruck führten am 13. und 14.03.2026 eine Katastrophenschutzübung auf dem Ortsgebiet der Städte Germering und Puchheim durch.

Großübung der Katastrophenschutz-Organisationen

Themenschwerpunkt der Übung war die Vegetationsbrandbekämpfung, ein aktueller Ausbildungsschwerpunkt bei unseren Feuerwehren, der mit dieser Übung zum Abschluss gekommen ist.
Die groß angelegte Übung begann bereits am Freitag, den 13.03.2026, am Nachmittag als so-genannte Stabsrahmenübung. Das bedeutet, dass zunächst ausschließlich Führungskräfte der örtlichen Feuerwehren und der Kreisbrandinspektion – ohne Beteiligung weiterer Einsatzkräfte und Einsatzfahrzeuge – das taktisch richtige Vorgehen innerhalb der Einsatzleitung trainierten.
Am Samstag, den 14.03.2026 wurde das Szenario mit Einsatzkräften dann realitätsnah umgesetzt.

Es waren rund 560 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks, der sanitätsdienstlichen Hilfsorganisationen, der Polizei und mehrere Flughelferstaffeln in das Szenario eingebunden. Dabei handelt es sich um spezifische Einheiten aus Einsatzkräften der Feuerwehr, die in der Zusammenarbeit mit Hubschraubern, sei es zur Brandbekämpfung aus der Luft oder dem Transport von Material und Einsatzkräften geschult sind. Die Landespolizei hat das Szenario mit Einsatzkräften und einem Hubschrauber unterstützen. Im Auftrag des bayerischen Innenministeriums wurde ein weiterer, privater Hubschrauber der Firma HTM aus München in die Übung eingebunden. Dieses Vorgehen wird auch im Ernstfall so praktiziert.

Das Übungsszenario war ein ausgedehnter Waldbrand im Bereich der Wälder nordwestlich des Waldkindergartens am Germeringer See. Neben der Brandbekämpfung war es eine der Aufgaben der Kräfte der Feuerwehren, über eine lange Schlauchstrecke vom Germeringer See sowie mit Hilfe eines Pendelverkehrs von mehreren Tanklöschfahrzeugen eine leistungsfähige Wasserversorgung herzustellen.

Großübung der Katastrophenschutz-Organisationen

Im Waldgebiet wurden darüber hinaus mehrere Personen vermisst, Wege waren teilweise durch Feuer und Rauch, aber auch durch umgestürzte Bäume nicht mehr passierbar. Das Technische Hilfswerk FFB übernahm unter anderem das Freiräumen und Sichern der blockierten Wege. Im Verlauf der Übung kam es zu einer deutlichen Eskalation der Lage durch böige Winde und eine Verlagerung der Brände in Richtung der Ortschaft Schusterhäusl, deren Bewohner es daraufhin in Sicherheit zu bringen galt. Dazu wurde im Carl-Spitzweg-Gymnasium eine Unterbringungsstelle für ca. 150 Personen durch die Kräfte der Sanitätseinheiten eingerichtet. Da auch ein Bootsunfall auf dem Germeringer See Teil des Übungsszenarios war, kamen auch mehrere Einheiten der Wasserwacht zum Einsatz.

Die Einsatzkräfte wurden durch die beiden Hubschrauber bei ihren Arbeiten unterstützt. Deren Aufgaben waren dabei die Brandbekämpfung aus der Luft (das Wasser dafür wurde dem Germeringer See entnommen), Materialtransporte in das höher gelegene Gelände, sowie die Rettung von verletzten Personen aus dem Waldgebiet.

Ein vorbestimmter örtlicher Einsatzleiter (ÖEL) der Feuerwehr nach Art. 15 des Bay. Katastrophenschutzgesetz hat die Einsatzleitung übernommen und alle Einsatzkräfte zentral koordiniert. Die Einsatzleitung, bestehend aus Führungskräften der örtlich zuständigen Feuerwehren, der eingesetzten Hilfeleistungsorganisationen und Mitgliedern der Kreisbrandinspektion FFB wurde dazu am Gerätehaus der Feuerwehr Germering eingerichtet. Hierbei ist auch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG ÖEL) eingesetzt worden, eine Feuerwehreinheit des Landkreises FFB, die im Aufbau und Betrieb einer geeigneten Führungs- und Kommunikationsstruktur für eine Einsatzleitung als sogenannter Führungsstab technisch ausgestattet und trainiert ist. Als eine wertvolle Hilfe für die Einsatzleitung stellten sich die Übersichtbilder aus mehreren Drohnen der Einsatzkräfte dar.
Für die überörtlichen Feuerwehreinsatzkräfte aus dem Landkreis wurde am Feuerwehrhaus in Eichenau eine sogenannter Bereitstellungsraum eingerichtet. Dort sammelten sich die Kräfte und wurden gezielt von der Einsatzleitung zu ihrer jeweiligen Einsatzaufgabe abgerufen.
Die Versorgung der Vielzahl an eingesetzten Kräften ist durch die Betreuungszüge der Sanitätseinheiten im Feuerwehrgerätehaus Unterpfaffenhofen sichergestellt worden. Dies ist ein äußert wichtiger Aspekt, um gerade bei anstrengender körperlicher Arbeit gegebenenfalls noch in Kombination mit extremen klimatischen Bedingungen wie z. B. Hitze oder Kälte die Einsatzfähigkeit der Einsatzkräfte zu erhalten. Hierzu sind regelmäßige Pausen und Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme notwendig.

Ziele der Übung waren unter anderem:
• Weitere Verbesserung der Zusammenarbeit und Kommunikation aller Beteiligten, z. B. organisationsintern und -übergreifend.
• Effiziente Anwendung des Führungssystems, z. B. in der Einsatzleitung, im Führungsstab, innerhalb der Einsatzabschnitte aber auch einheitsintern, Festlegung von Bereitstellungsräumen für überörtliche Kräfte, Planung von Reserven und Ablösekräften.
• Test von Einsatzplänen und -konzepten, wie z. B. für die Logistik, die Löschwasserversorgung und die Alarmierung.
• Schulung und Routinegewinn für alle Beteiligten, insbesondere die Führungskräfte.
• Technische und logistische Erprobung, z. B. effizienter Hubschraubereinsatz, Notunterbringung, Versorgung, Einsatz verschiedener Kommunikationsmittel.
• Identifikation von Schwachstellen, z.B. wo treten Verzögerungen oder Missverständnisse auf? Gibt es Material- oder Personalengpässe? Besteht Verbesserungspotenzial in Organisation oder Kommunikation?
• Sensibilisierung der Bevölkerung, z. B. im Hinblick auf Information über Selbstschutzmaßnahmen und Bevölkerungswarnungen sowie Informationsmöglichkeiten hierzu.

Fazit:
Als erstes Fazit der Übung konnte durch Kreisbrandrat Christoph Gasteiger festgestellt werden, dass das Zusammenwirken aller beteiligten Einsatzorganisationen sehr gut funktioniert hat.
Insbesondere die Koordination und der Einsatz der Hubschrauber zur Brandbekämpfung aus der Luft wurde in dieser Form erstmalig im Landkreis Fürstenfeldbruck geübt. Hierbei waren insbesondere die Flughelferstaffeln von sehr großem Nutzen.
Kreisbrandrat Gasteiger betonte aber auch, dass die Strukturierung der Einsatzstelle und die Arbeit in der Einsatzleitung effektiv und professionell gewesen ist. Die bestehenden Planungen und Einsatzkonzepte erwiesen sich als tragfähig.

Die Heranführung und Verteilung der Feuerwehreinsatzkräfte in dem weitläufigen und anspruchsvollen Gelände sowie der Aufbau der Wasserversorgung wurde ebenfalls schnell und koordiniert vorgenommen. Das Zusammenspiel von Technischem Hilfswerk, Sanitätsdienst, Wasserwacht, Polizei und Feuerwehr funktionierte reibungslos und führte zu einem vollständigen Erreichen der Übungsziele.

Auch die im Vorfeld bei den Feuerwehren erlernten Techniken zur Vegetations-brandbekämpfung konnten erfolgreich angewandt werden. Die Übungsbeobachter des Landratsamtes FFB sowie der Regierung von Oberbayern bestätigten diese Eindrücke von Kreisbrandrat Gasteiger.

Kreisbrandrat Gasteiger und Landrat Thomas Karmasin bedankten sich herzlich bei allen beteiligten Organisationen und Institutionen, die mit ihrer tatkräftigen Unterstützung zum Durchführen und Gelingen der Übung beigetragen!

Ein besonderer Dank gilt Kreisbrandmeister Ric Unteutsch und dem stv. Kommandant der Feuerwehr Germering, Ludwig Deimel die die Übung zusammen mit ihrem Team von langer Hand geplant und akribisch vorbereitet haben.

Wir möchten uns herzlich bei den an der Übung bzw. deren Vorbereitung beteiligten Organisationen und Stellen bedanken:

• Landratsamt Fürstenfeldbruck (Referat 41, Herr Wanninger)
• Staatssekretär MdL Sandro Kirchner
• Bayerisches Staatsministerium des Inneren, Integration und Sport
• MdL Benjamin Miskowitsch
• Regierung von Oberbayern
• Stadt Germering
• Stadt Puchheim
• Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck
• den Grundstückseigentümern, die ihre Grundstücke zur Verfügung gestellt haben
• 25 Feuerwehren des Landkreises FFB
• den Feuerwehren Germering, Unterpfaffenhofen und Eichenau für die Unterbringung der Übungskräfte
• Flughelferstaffel München, Kempten und Oberstdorf
• THW OV Fürstenfeldbruck und Dachau
• Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck
• Bayerisches Rotes Kreuz & Wasserwacht
• Malteser Hilfsdienst
• Polizeiinspektion Germering
• Polizeihubschrauberstaffel Bayern
• Fa. HTM München
• @fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e. V.
• Branddirektion München

Eingesetzte Personen:
Rettungsdienst und Wasserrettung: 115
Feuerwehren und Flughelferstaffeln: 350
Technisches Hilfswerk: 30
Fliegendes Personal (Hubschrauber): 8
Polizei Germering: 7
Übungsleitung, Mimen, Beobachter: 50
Summe (Personen) 560

Bildergalerie:

Intensivtraining im Brandübungscontainer für 250 Atemschutzgeräteträger in Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck: Am ersten Märzwochenende konnten von Donnerstag bis Sonntagabend 250 Atemschutzgeräteträger*innen des Landkreises in einer mobilen gasbefeuerten Brandübungsanlage auf dem Gelände der Feuerwehr Fürstenfeldbruck in einem Intensivtraining geschult werden. Alle zwei Jahre organisiert der Kreisfeuerwehrverband Fürstenfeldbruck diese realitätsnahe Ausbildung, bei der Einsatztrupps der Gemeindefeuerwehren des ganzen Landkreises im Vorgehen bei Wohnungsbränden geschult werden. Es geht darum die richtige Taktik zu erlernen im Umgang mit den Brandgasen im Raum. Dabei müssen Durchzündungen vermieden werden um sich nicht unnötig heißen Wasserdämpfen, die beim Löschen entstehen, auszusetzen. Auch lernen die Einsatzkräfte in sicherer Umgebung die Grenzen Ihrer Schutzkleidung kennen.

Intensivtraining im Brandübungscontainer

Kreisbrandmeister für Atemschutz im Landkreis Fürstenfeldbruck Alfons Dobler erklärt: „besonders wichtig ist es in der Hocke am Boden vorzugehen und die Rauchgase unter der Decke vor dem Betreten eines Raumes mit kurzen Sprühstößen aus dem Strahlrohr herunterzukühlen, so vermeidet man lebensgefährliche Durchzündungen der Rauchgase“. Kreisbrandrat Christoph Gasteiger, der die Ausbildung mehrmals übers Wochenende besuchte, ergänzt: „gerade für noch weniger erfahrene Atemschutzgeräteträger ist das eng abgestimmte Vorgehen als Zweier-Trupp unter realer Hitzeentwicklung ungewohnt. Diese Erfahrung ergibt den großen Trainingseffekt der Anlage.“ Insgesamt werden an dem Wochenende 250 Feuerwehrfrauen und -männer die Schulung durchlaufen, insgesamt gibt es aktuell rund 600 aktive Atemschutzgeräteträger im Landkreis. Bevor die Teilnehmer*innen in den Container gehen erhalten Sie noch eine theoretische und praktische Schulung mit aktuellen Entwicklungen im Bereich der Brandbekämpfungstaktik und Türöffnungstechnik. Am Donnerstag startete die Übungsreihe mit einem Durchgang für die Trainer und Atemschutzausbilder in den Ortsfeuerwehren. Die sehr kostenintensive Schulung wird zum Großteil über die Gemeinden finanziert.

Vorstand Frank Opitz und Stabsleiter Dominik Heinrich überreichen eine Spende der Sparkasse Fürstenfeldbruck für die Finanzierung der Brandcontainer-Ausbildung der Atemschutzgeräteträger.
Vorstand Frank Opitz und Stabsleiter Dominik Heinrich überreichen eine Spende der Sparkasse Fürstenfeldbruck für die Finanzierung der Brandcontainer-Ausbildung der Atemschutzgeräteträger.

Zusätzlich konnte der Kreisfeuerwehrverband die Sparkasse Fürstenfeldbruck sowie die Volks- und Raiffeisenbank Fürstenfeldbruck für Spenden gewinnen. Diese finanzielle Unterstützung erleichtert die Finanzierbarkeit der Ausbildung deutlich. Der Kreisfeuerwehrverband dankt den Spendern sowie dem Ausbilderteam um Kreisbrandmeister Alfons Dobler ausdrücklich für die investierte Zeit und die geleistete Arbeit.

Herr Robert Fedinger, Vorstand der Volks- und Raiffeisenbank überbringt eine Spende zur Unterstützung der Realbrandausbildung der Atemschutzgeräteträger.
Herr Robert Fedinger, Vorstand der Volks- und Raiffeisenbank überbringt eine Spende zur Unterstützung der Realbrandausbildung der Atemschutzgeräteträger.

Ein starkes Signal für die Sicherheit im Landkreis Fürstenfeldbruck

Beim Neujahrsempfang des Kreisfeuerwehrverbandes Fürstenfeldbruck haben der Bayerische Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann, Landrat Thomas Karmasin und Kreisbrandrat Christoph Gasteiger zusammen mit zahlreichen Gästen die Hallen des zukünftigen Katastrophenschutzzentrums feierlich ihrer Bestimmung als Notfalllager übergeben. Als eine Erkenntnis aus dem Pfingsthochwasser 1999 wurde Anfang der 2000er-Jahre im Landkreis Fürstenfeldbruck das sogenannte Notfalllager eingerichtet, in dem Geräte, Materialien und Fahrzeuge für Großschadenslagen und Katastrophen vorgehalten werden. Im Laufe der Jahre wurde die vorgehaltene Ausrüstung bedarfs-entsprechend immer weiter ergänzt, zum Beispiel um Materialien für die Einrichtung von Notunterkünften, Bewältigung von Bauunfällen und Sturmschäden. Da der Standort in einer Halle im Wertstoffhof Eichenau hierfür allein nicht mehr ausreichend war, wurden im Laufe der 2010er-Jahre zusätzlich zwei Hallen im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck angemietet. Da die Unterbringung an verschiedenen Standorten im Einsatzfall eine zeitaufwendige Logistik erforderlich machte, begann bereits Mitte der 2010er die Suche nach einem geeigneten Objekt für die zentrale Unterbringung des gesamten Notfalllagers oder nach einem Grundstück für einen Neubau durch den Landkreis. Ende 2024 ergab sich für den Landkreis kurzfristig die Möglichkeit des Erwerbs einer Bestandsimmobilie, die in ihrer Größe, Lage und Ausstattung für die Unterbringung des Notfalllagers geeignet war. Das erworbene Betriebsgelände besteht im Wesentlichen aus zwei großen Hallen mit angrenzendem Bürogebäude, einigen Nebenhallen sowie einer größeren Freifläche.
Damit bietet es nicht nur Platz für das Notfalllager selbst, sondern es soll als Katastrophenschutzzentrum des Landkreises genutzt werden.

Im Jahr 2025 lag der Fokus auf der Nutzbarmachung der Hallen, damit die auf mehrere Objekte im Landkreis verteilte Katastrophenschutzausstattung baldmöglichst zusammengeführt und witterungsgeschützt untergebracht werden kann.
Im Bürogebäude soll neben der Kreiseinsatzzentrale künftig auch die Zentrale Atemschutzwerkstatt des Landkreises untergebracht werden, sowie Räumlichkeiten für Ausbildungsveranstaltungen und Kommandantendienstversammlungen. Die entsprechenden Umbauten im Bürogebäude sind für 2026/2027 geplant, zusammen mit dem Einbau einer Atemschutzbelastungsanlage in der südlichen Halle.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hob in seiner Rede die Bedeutung des neuen Notfalllager und Katastrophenschutzzentrums für die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung im Landkreis Fürstenfeldbruck hervor:
„Eine der Grundbedingungen für unsere freiheitliche Demokratie und für die Stabilität unseres Gemeinwesens ist die Gewährleistung von Schutz und Sicherheit für die Bevölkerung. Dies hat für mich oberste Priorität. Um bei drohenden Katastrophen oder größeren Schadenslagen bestmöglich gerüstet und vorbereitet zu sein, braucht es örtliche Vorhaltungen von Ausrüstungsgegenständen, Einsatzmitteln und Spezialressourcen. Es freut mich sehr, dass der Landkreis Fürstenfeldbruck Ende 2024 dieses ehemalige Betriebsgelände erworben und im vergangenen Jahr die Hallen nutzbar gemacht hat. Mit dem neuen Katastrophenschutzzentrum hat der Landkreis nicht nur einen zentralen Ort für sein „Notfalllager“. Auch die Kreiseinsatzzentrale des Landkreises und die Kreisbrandinspektion werden nun im Verwaltungsbau unter einem Dach zusammengeführt.“
Landrat Thomas Karmasin ist froh, dass in Mammendorf nun ein Standort gefunden wurde, der die Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf im Krisenfall optimal erfüllt:
„Ich bin froh und erleichtert: Wir haben in Mammendorf die Chance bekommen und genutzt, nicht nur das dringend benötigte Notfalllager, sondern auch die Kreiseinsatzzentrale mit Atemschutzübungsstrecke und Zentraler Atemschutzwerkstatt an einem Ort zu vereinen.

Kreisbrandrat Christoph Gasteiger ergänzte: „Ein neues, vor allem: zentrales Notfalllager war dringend zu finden, aber auch für die Kreiseinsatzzentrale war im Feuerwehrhaus Fürstenfeldbruck die Zukunft ungewiss. Ich bin dankbar, dass der Landkreis Fürstenfeldbruck mit der Schaffung des neuen Katastrophenschutzzentrums in Mammendorf einen Meilenstein für den Schutz der Bevölkerung im Landkreis geschaffen hat. Für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute entstehen optimale und den Anforderungen der Zeit angemessene Bedingungen zur Ausbildung und für den Einsatz. Das ist uns wichtiger als jeder Orden: gute Arbeitsbedingungen, die Bestleistungen im Einsatz ermöglichen. Darum geht es schließlich: schnell und gut koordiniert Menschenleben und Güter zu retten.“ Weiter führt Gasteiger aus: „Mein Dank gilt dem Landrat, den Kreisräten für die Unterstützung und dem Landtagsabgeordneten Benjamin Miskowitsch für die erfolgreiche Kontaktaufnahme mit den Vorbesitzern um dieses Notfall-Lager nach so vielen Jahren der Suche überhaupt zu ermöglichen.“

Erfolgreicher Jugendwissenstest 2025 mit 283 Jugendlichen in Mammendorf und Eichenau

Bericht vom 10.12.2025

Insgesamt 283 Jugendliche aus 28 Feuerwehren nahmen an den beiden Prüfungsterminen des Wissenstests Anfang Dezember teil. Aufgrund der steigenden Teilnehmerzahlen musste der Jugendwissenstest erstmals an zwei getrennten Terminen durchgeführt werden. Das diesjährige Schwerpunktthema lautete „Verhalten bei Notfällen“. Im Mittelpunkt standen das richtige Absetzen eines Notrufs und die Versorgung betreuungspflichtiger Personen – ein Themenfeld, das im Feuerwehrdienst zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer überzeugten mit fundiertem Fachwissen und durchweg starken Leistungen. Kreisjugendwart Josef Wagner bedankte sich ausdrücklich bei den ausrichtenden Feuerwehren für die reibungslose und professionelle Organisation: „Der logistische Aufwand an beiden Standorten war beispielhaft und schuf optimale Bedingungen für die Prüfungen.“ Ebenso würdigte er die Arbeit aller Jugendwarte im Landkreis: „Die hervorragenden Ergebnisse sind ein Beleg für die engagierte und qualifizierte Ausbildung in den einzelnen Feuerwehren.“

Jugendwissenstest 2025, Bild 1

Zur Überreichung der Abzeichen waren Kreisbrandrat Christoph Gasteiger, Landtagsabgeordneter Benjamin Miskowitsch sowie die Bürgermeister Josef Heckl (Mammendorf) und Peter Münster (Eichenau) vor Ort. Sie betonten das große Engagement der Jugendlichen und die hohe Bedeutung einer gut ausgebildeten Nachwuchsfeuerwehr für die Sicherheit im Landkreis.

Jugendwissenstest 2025, Bild 2

Die beiden Veranstaltungen bilden den krönenden Abschluss der jährlichen Veranstaltungen des Kreisfeuerwehrverbands und damit des planbaren Feuerwehrjahres.

Jugendwissenstest 2025, Bild 3

Sehr großes Interesse an der Langen Nacht der Feuerwehren

Veröffentlichung vom 21.09.2025

Lange Nacht der Feuerwehren, Bild 3Am gestrigen Samstag fand im Landkreis die „Lange Nacht der Feuerwehren“ statt. In fünf Gemeinden erhielten die Bürgerinnen und Bürger spannende Einblicke in die Arbeit der Orts- und Gemeindefeuerwehren. Zusätzlich konnten die Besucher verschiedene Highlights erleben. So wurden bei Einsatzübungen verletzte Personen mit schwerem hydraulischen Schneidgerät aus Autos befreit oder der Aufbau für einen Innenangriff im Falle eines Zimmerbrandes vorgestellt. In Maisach erlebten die Kinder eine riesige Feuerwehr-Hüpfburg. In Hattenhofen konnten die Kinder durch eine dunkle Kriechstrecke krabbeln und so das Gefühl erleben, wie es sich in fremden Räumen ohne Sicht anfühlt.

Auch wurden die Besucher und Besucherinnen in der Handhabung eines Automatischen Externen Defibrillators (AED) geschult. Ebenso volles Haus vermeldeten die Feuerwehren Germering, Eichenau und Schöngeising! In Germering und Eichenau konnten die Besucher die neuen Drehleitern besichtigen. Je nach Standort und Gemeinde öffneten die teilnehmenden Feuerwehren ihre Gerätehäuser am Nachmittag bis in den späten Abend. Einige Feuerwehren tauchten ihre Gerätehäuser in buntes Licht oder organisierten Live-Musik oder Jugendpartys wie beispielsweise in Germering.

Kreisbrandrat Christoph Gasteiger besuchte den Großteil der teilnehmenden Feuerwehren und zeigte sich vom Erfolg der Veranstaltungen überzeugt. „Die Bevölkerung hat die Veranstaltungen sehr gut angenommen. Dieses Format spannt einen wunderbaren Bogen zwischen Familien mit jungen Kindern und Jugendlichen, in dem die Veranstaltung am Nachmittag beginnt und bis in den späten Abend fortgeführt wird. Persönlich konnte ich auch viele interessierte Menschen wahrnehmen, die man als Quereinsteiger oder Spätberufene bezeichnen könnte. Ein sehr guter und zunehmender Trend, der für die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren sehr wichtig ist!“, so der Kreisbrandrat.

Lange Nacht der Feuerwehren, Bild 4

Die Aktion beschließt die diesjährige Feuerwehraktionswoche des Landesfeuerwehrverbands Bayern und fand dieses Jahr zum vierten Mal statt.

Lange Nacht der Feuerwehren, Bild 1

Lange Nacht der Feuerwehren, Bild 2

14. Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren im Landkreis Fürstenfeldbruck

Am Samstag, den 6. September 2025, fand in Althegnenberg der 14. Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren im Landkreis Fürstenfeldbruck statt.

14. Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren, Bild 1

124 Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren aus 19 Feuerwehren stellten auf einem, rund sechs Kilometer langen, Rundkurs ihr Können unter Beweis. Dabei standen Geschicklichkeit, Teamgeist und feuerwehrtechnisches Wissen im Vordergrund. Die 26 teilnehmenden Mannschaften meisterten verschiedene Stationen – darunter das Stapeln von Getränkekisten, knifflige Geschicklichkeitsaufgaben wie das Balancieren eines Balls in einem Saugschlauch sowie das fachgerechte Anfertigen von Feuerwehrknoten.

Am Ende sicherte sich die Jugendfeuerwehr Rottbach den ersten Platz, gefolgt von den Teams aus Nassenhausen und Gröbenzell. Neben dem begehrten Wanderpokal durfte sich das Siegerteam auch über Liegestühle freuen, die von der Versicherungskammer Bayern gesponsert wurden.

Ein weiteres Highlight des Tages war die Verleihung der Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der Veranstaltung erfolgreich abgelegt hatten.

14. Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren, Bild 2

Die Landtagsabgeordneten Benjamin Miskowitsch und Andreas Birzele, Kreisbrandrat Christoph Gasteiger sowie Kreisjugendwart Josef Wagner gratulierten den Jugendlichen zu ihren starken Leistungen und überreichten die verdienten Abzeichen.

Ein besonderer Dank gilt den Feuerwehren aus Althegnenberg, Hattenhofen und Hörbach, die den diesjährigen Orientierungsmarsch gemeinsam hervorragend vorbereitet und für einen rundum gelungenen Tag gesorgt haben.

14. Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren, Bild 3

Teilnehmende Feuerwehren:
Althegnenberg, Eichenau, Fürstenfeldbruck, Germering, Germerswang, Grafrath, Gröbenzell, Hattenhofen, Hörbach, Maisach, Mammendorf, Nassenhausen, Puchheim Bahnhof, Rottbach, Türkenfeld, Überacker, Unterpfaffenhofen, Wenigmünchen