Im Oktober 2025 erfolgte eine von mehreren über das Jahr angebotenen „Modularen Truppmann Ausbildungen“. Gastgeber war die FF Althegnenberg.
Das Team der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV-E) der Kreisbrandinspektion Fürstenfeldbruck informierte in dem ca. 1 Stunde dauernden Ausbildungsmodul die zukünftigen Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen über psychische Stressbelastungen im Feuerwehreinsatz.
Die ca. 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus verschiedenen Feuerwehren im Landkreis wurden über die Grundlagen der PSNV-E informiert. Die Entstehung und Auswirkungen von Einsatzstress, Alarmierung des PSNV-E Teams, Psychohygiene der Einsatzkraft, sowie die Darstellung des Peer Systems waren einige Themen des Unterrichts und wurde von den Anwärtern und Anwärterinnen mir großem Interesse aufgenommen.
Leider war die Zeit für diese spannende Thematik wie immer viel zu kurz und der Ausbildungsabend ging mit den technischen Modulen der Feuerwehrgrundausbildung weiter.
Das Interesse an der PSNV-Arbeit wächst in den Feuerwehren zunehmend.
Vermehrt wird das zurzeit 5-köpfige PSNV-E Team unter der Leitung von Sascha Stirm (FF Geiselbullach) von den Feuerwehren eingeladen, um die Mannschaften zum Thema Einsatzstress zu sensibilisieren.

Einsatzstress entsteht individuell, denn auch langjährige Einsatzerfahrungen schützen nicht zwangsläufig vor der persönlichen Belastungsgrenze. Darüber wird in den Treffen informiert und im gemeinsamen Austausch diskutiert um möglicherweise einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) präventiv entgegenzuwirken.
Auch im Jahr 2025 wurde das PSNV-E Team mehrfach zur Unterstützung von belasteten Kameraden und Kameradinnen alarmiert. Sowohl zur Betreuung von einzelnen Einsatzkräften als auch zur Unterstützung gesamter Mannschaften wurde das PSNV-E Team angefordert.
Zur Unterstützung der Einsatzkräfte von Rettungsdiensten wurde das PSNV-E Team der KBI ebenso alarmiert und leistete hilfreiche Arbeit.
Alle Betroffenen empfanden die Betreuung der PSNV als hilfreich und entlastend.
Die Alarmierungen erfolgten aus unterschiedlichsten Gründen.
Medizinische Erstversorgungen, schwere Verkehrsunfälle, beteiligte Kinder, oder auch Vermisstensuche.












Die Großübung folgte einem detaillierten und aufwendig ausgearbeiteten Regiebuch mit unterschiedlichen Einsatzlagen, die über den ganzen Tag abgearbeitet wurden. In den anspruchsvollen Szenarien mussten die Einsatzkräfte sechs Brandlagen und zehn technische Hilfeleistungen bewältigen. Diese umfassten neben Fahrzeug- und Gebäudebränden auch die Rettung eingeklemmter und schwer verletzten Personen sowie die Bergung nach schweren Unfällen. An der Übung beteiligten sich insgesamt 24 Einsatzfahrzeuge, darunter fünf Löschzüge, bestehend aus je drei Fahrzeugen, drei Drehleitern sowie ein Notarztwagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und fünf Rettungswagen. Die Alarmierung und Koordination der Einsatzkräfte erfolgte durch eine speziell eingerichtete Übungsleitstelle. Organisiert wurde die Übungsleitstelle durch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung aus Puchheim-Ort und Gernlinden die, gemeinsam mit der Übungsleitung der Freiwilligen Feuerwehr München-Mitte, die vollständige Steuerung aller Abläufe und zeitgerechte Disposition aller Einsatzfahrzeuge koordinierte. Die Unfall- und Brandopfer wurden von geschminkten Statisten gemimt, um die Behandlung der Verletzungen für die Rettungsdienste möglichst realitätsnah zu gestalten.
