Strahlenschutzschulung im Lkr. FFB

Eine Tagesausbildung zum Thema Strahlenschutz hat die staatliche Feuerwehrschule Geretsried vor kurzem in unserem Landkreis abgehalten.

Strahlenschutzschulung im Lkr. FFB

Bei der Veranstaltung, die im Feuerwehr Gröbenzell stattfand, waren alle Feuerwehren anwesend, die im Landkreis Fürstenfeldbruck die Strahlenschutzeinheit bilden. Die Feuerwehren Fürstenfeldbruck, Germering, Gröbenzell, Olching und Unterpfaffenhofen sind mit den dafür notwendigen Spezialgerätschaften ausgestattet.

Strahlenschutzschulung im Lkr. FFB

 

Schwerpunkt der sehr gelungenen Ausbildungsveranstaltung waren neben den physikalischen Grundlagen rund um das Thema Radioaktivität auch das richtige Anwenden der Strahlenmesstechnik sowie praktische Übungen.

Strahlenschutzschulung im Lkr. FFB

Herzlichen Dank an das Ausbilderteam der Feuerwehrschule sowie an die Feuerwehr Gröbenzell für die Gastfreundschaft!

Realitätsnahe Atemschutzausbildung im Abrissgebäude: Feuerwehren des Landkreises trainieren den Ernstfall in Germering

Germering: In den kommenden vier Wochen führt der Kreisfeuerwehrverband Fürstenfeldbruck für die Feuerwehren des Landkreises insgesamt vier Atemschutzübungsabende durch. Als Übungsobjekt steht ein zum Abriss vorgesehener Wohnblock in der Maximilianstraße in Germering zur Verfügung – eine seltene Gelegenheit, den Ernstfall unter möglichst realen Bedingungen zu proben. In diesem Zeitraum werden die Atemschutzgeräteträger*innen der teilnehmenden Feuerwehren von den Atemschutzausbildern des Landkreises geschult.

Atemschutzausbildung, Bild 1

Die Einsatzkräfte müssen dabei zwei anspruchsvolle Szenarien durchlaufen. Im ersten Szenario gilt es, einen Kellerbrand zu bewältigen. Das zweite Szenario stellt die Trupps vor die Aufgabe einen ausgedehnten Wohnungsbrand im ersten Obergeschoss mit drei vermissten Personen und einem verrauchten Treppenhaus zu bekämpfen. Beide Lagen verlangen den Feuerwehrfrauen und -männern ein hohes Maß an Gerätebeherrschung, Orientierung unter Nullsicht und abgestimmtes Vorgehen im Trupp ab. Die Feuerwehren nehmen jeweils mit einer Löschgruppe an der Übung teil.
Ein reales Gebäude bietet für die Ausbildung einen unschätzbaren Mehrwert: verwinkelte Räume, echte Treppenhäuser und authentische Verrauchung lassen sich in dieser Form kaum nachstellen. Gerade das Auffinden und Retten vermisster Personen unter erschwerten Bedingungen kann so besonders praxisnah trainiert werden.

Atemschutzausbildung, Bild 2

Die Ausbilder werden von den Feuerwehren Germering, Olching, Türkenfeld und Fürstenfeldbruck gestellt. Verantwortlich für die Organisation und Durchführung der Übungsabende ist Alfons Dobler, Kreisbrandmeister für Atemschutz im Landkreis Fürstenfeldbruck. Der Kreisfeuerwehrverband dankt dem gesamten Ausbilderteam um Kreisbrandmeister Alfons Dobler für die investierte Zeit und der Feuerwehr Germering für die Organisation des Übungsobjektes.


Musik: „Electrodoodle“ by Kevin MacLeod (incompetech.com)
Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/


Atemschutzausbildung, Bild 3

 

Atemschutzausbildung, Bild 4

Intensivtraining im Brandübungscontainer für 250 Atemschutzgeräteträger in Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck: Am ersten Märzwochenende konnten von Donnerstag bis Sonntagabend 250 Atemschutzgeräteträger*innen des Landkreises in einer mobilen gasbefeuerten Brandübungsanlage auf dem Gelände der Feuerwehr Fürstenfeldbruck in einem Intensivtraining geschult werden. Alle zwei Jahre organisiert der Kreisfeuerwehrverband Fürstenfeldbruck diese realitätsnahe Ausbildung, bei der Einsatztrupps der Gemeindefeuerwehren des ganzen Landkreises im Vorgehen bei Wohnungsbränden geschult werden. Es geht darum die richtige Taktik zu erlernen im Umgang mit den Brandgasen im Raum. Dabei müssen Durchzündungen vermieden werden um sich nicht unnötig heißen Wasserdämpfen, die beim Löschen entstehen, auszusetzen. Auch lernen die Einsatzkräfte in sicherer Umgebung die Grenzen Ihrer Schutzkleidung kennen.

Intensivtraining im Brandübungscontainer

Kreisbrandmeister für Atemschutz im Landkreis Fürstenfeldbruck Alfons Dobler erklärt: „besonders wichtig ist es in der Hocke am Boden vorzugehen und die Rauchgase unter der Decke vor dem Betreten eines Raumes mit kurzen Sprühstößen aus dem Strahlrohr herunterzukühlen, so vermeidet man lebensgefährliche Durchzündungen der Rauchgase“. Kreisbrandrat Christoph Gasteiger, der die Ausbildung mehrmals übers Wochenende besuchte, ergänzt: „gerade für noch weniger erfahrene Atemschutzgeräteträger ist das eng abgestimmte Vorgehen als Zweier-Trupp unter realer Hitzeentwicklung ungewohnt. Diese Erfahrung ergibt den großen Trainingseffekt der Anlage.“ Insgesamt werden an dem Wochenende 250 Feuerwehrfrauen und -männer die Schulung durchlaufen, insgesamt gibt es aktuell rund 600 aktive Atemschutzgeräteträger im Landkreis. Bevor die Teilnehmer*innen in den Container gehen erhalten Sie noch eine theoretische und praktische Schulung mit aktuellen Entwicklungen im Bereich der Brandbekämpfungstaktik und Türöffnungstechnik. Am Donnerstag startete die Übungsreihe mit einem Durchgang für die Trainer und Atemschutzausbilder in den Ortsfeuerwehren. Die sehr kostenintensive Schulung wird zum Großteil über die Gemeinden finanziert.

Vorstand Frank Opitz und Stabsleiter Dominik Heinrich überreichen eine Spende der Sparkasse Fürstenfeldbruck für die Finanzierung der Brandcontainer-Ausbildung der Atemschutzgeräteträger.
Vorstand Frank Opitz und Stabsleiter Dominik Heinrich überreichen eine Spende der Sparkasse Fürstenfeldbruck für die Finanzierung der Brandcontainer-Ausbildung der Atemschutzgeräteträger.

Zusätzlich konnte der Kreisfeuerwehrverband die Sparkasse Fürstenfeldbruck sowie die Volks- und Raiffeisenbank Fürstenfeldbruck für Spenden gewinnen. Diese finanzielle Unterstützung erleichtert die Finanzierbarkeit der Ausbildung deutlich. Der Kreisfeuerwehrverband dankt den Spendern sowie dem Ausbilderteam um Kreisbrandmeister Alfons Dobler ausdrücklich für die investierte Zeit und die geleistete Arbeit.

Herr Robert Fedinger, Vorstand der Volks- und Raiffeisenbank überbringt eine Spende zur Unterstützung der Realbrandausbildung der Atemschutzgeräteträger.
Herr Robert Fedinger, Vorstand der Volks- und Raiffeisenbank überbringt eine Spende zur Unterstützung der Realbrandausbildung der Atemschutzgeräteträger.

Ausbildungslehrgänge in technischer Unfallrettung erfolgreich abgeschlossen

Landkreis: In den vergangenen zwei Monaten fanden die Herbstlehrgänge des Kreisfeuerwehrverbandes für die technische Unfallrettung statt. In insgesamt vier Lehrgängen wurden insgesamt 95 Teilnehmer*innen der Ortsfeuerwehren in den Themen Grundlagen der Rettung aus einem PKW, Erweiterte technische Hilfeleistung am PKW und Einsätze an Fahrzeugen mit elektrischem oder hybridem Antrieb geschult.

Ausbildung THL Bild 1

Der Malteser Hilfsdienst unterstützte die Lehrgänge mit Notfallsanitätern und Rettungsdienstpersonal um die besonders wichtige Zusammenarbeit zwischen medizinischen Maßnahmen und der technischen Rettung situationsgerecht zu trainieren. Besonders anspruchsvoll werden die Rettungen von eingeklemmten Personen wenn das Fahrzeug beispielsweise auf der Seite oder auf dem Dach liegt. Auch dann gilt es die Patienten möglichst schonend und stabilisiert aus ihrer Zwangslage zu befreien.

Ausbildung THL Bild 2

Kreisbrandmeister Matthias Sedlmair bedankt sich bei den Feuerwehren Aich, Fürstenfeldbruck und Mammendorf für die Bereitstellung der Schulungsräume und Verpflegung der Teilnehmer sowie bei seinem 10 köpfigen Ausbilderteam für die realitätsnahe Vorbereitung der Unterrichte und Übungen.

Ausbildung THL Bild 3

Lehrgang des Kreisfeuerwehrverbandes für Träger von Chemikalienschutzanzügen (CSA)

Am vergangenen Samstag fand der Lehrgang für den Umgang mit Chemikalienschutzanzügen (CSA) des Kreisfeuerwehrverbandes am Ausbildungsstandort in Geiselbullach statt. Die theoretischen Grundlagen wurden bereits im Vorfeld online vermittelt. So ging es nach der Begrüßung gleich an die praktische Ausbildung. Zwölf Teilnehmende erlernten an diesem Tag die praktische Handhabung und das richtige Verhalten in einem gasdichten CSA. Im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Geiselbullach hatte das Ausbilderteam verschiedene Stationen, angefangen von leichten Gewöhnungsübungen bis hin zur abschließenden Einsatzübung, aufgebaut. Bei der Einsatzübung simulierte die Freiwillige Feuerwehr Unterpfaffenhofen als Dekon-Einheit die fachgerechte Grobreinigung und das Ablegen des Anzuges.

Die Teilnehmer*innen in gasdichten Chemikalienschutzanzügen vor dem Gerätewagen Gefahrgut des Landkreises
Die Teilnehmer*innen in gasdichten Chemikalienschutzanzügen vor dem Gerätewagen Gefahrgut des Landkreises

Bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Gütern sind Chemikalienschutzanzüge für die Sicherheit der Einsatzkräfte unerlässlich – stellen aber hohe Anforderungen an den Trainingsstand sowie an die physische Belastbarkeit der Einsatzkräfte.

Alle Teilnehmer*innen aus den Feuerwehren Eichenau, Fürstenfeldbruck, Geiselbullach, Germering, Puchheim Bahnhof und Unterpfaffenhofen, legten die praktische Prüfung mit Erfolg ab.

Lehrgang CSA, Bild 01

Aufgrund der großen Nachfrage durch die Ortsfeuerwehren ist ein weiterer Lehrgang im Herbst geplant.