Sicherheitswache anlässlich des 50. Jahrestages des Olympia-Attentats in Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck: Der Traum der heiteren Olympischen Sommerspiele 1972 in München fand am 5. September 1972 ein jähes Ende, als das palästinensische Kommando „Schwarzer September“ elf Sportler der israelischen Olympiamannschaft als Geiseln nahm. Nach vielen Stunden der Verhandlungen im Olympischen Dorf wurden die Geiseln und Terroristen auf den Fliegerhorst nach Fürstenfeldbruck geflogen.

Der Befreiungsversuch dort scheiterte. Es starben alle israelischen Geiseln sowie ein deutscher Polizist.

Gedenkveranstaltung aus Anlass des 50. Jahrestages des Olympiaattentates von 1972 am 05.09.2022 auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck. Foto: Sebastian Widmann / StMI
Der israelische Staatspräsident Izchak Herzog und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Kranzniederlegung am alten Tower in Fürstenfeldbruck, Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Inneren

Anlässlich dieser tragischen Ereignisse fand am vergangenen Montag der 50. Gedenktag am alten Tower auf dem ehemaligen Flugfeld unter großer internationaler Beteiligung statt. Im Anschluss an die Kranzniederlegungen sprachen unter anderem der israelische Staatspräsident Izchak Herzog, der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder, die Sprecherin der Hinterbliebenen Ankie Spitzer, Landrat Thomas Karmasin sowie der IOC Präsident Thomas Bach zu den geladenen Gästen. Anschließend fand ein Staatsempfang für die Hinterbliebenen sowie für die angereisten Persönlichkeiten aus Politik und Kultur statt.

Gedenkveranstaltung aus Anlass des 50. Jahrestages des Olympiaattentates von 1972 am 05.09.2022 auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck. Foto: Sebastian Widmann / StMI
Gedenkveranstaltung aus Anlass des 50. Jahrestages des Olympiaattentates von 1972 am 05.09.2022 auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck. Foto: Sebastian Widmann / StMI

Aufgrund der hohen Sicherheitsvorkehrungen waren neben der Polizei, die die Federführung innehatte, auch die Feuerwehren und Hilfsorganisationen in die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung eingebunden. Eine gemeinsame Sicherheitswache mit Einsatzkräften der Feuerwehren aus Fürstenfeldbruck, Germering, Gernlinden, Puchheim-Bahnhof und Puchheim-Ort sowie Kräften des Bayerischen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes sicherte die Veranstaltung über den Nachmittag auf dem ehem. Militärflugplatz in Fürstenfeldbruck ab. Zusätzlich wurde eine gemeinsame örtliche Einsatzleitung durch Kreisbrandrat Christoph Gasteiger, der Sanitätseinsatzleitung von BRK und Malteser Hilfsdienst sowie dem Landratsamt Fürstenfeldbruck im ehemaligen Tower eingerichtet. Hier fand auch ein enger Austausch mit der polizeilichen Einsatzleitung statt. Gegen 18 Uhr konnten dann alle Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden, da sich die Veranstaltung ohne Zwischenfälle dem Ende neigte.

Amtshilfe durch die Feuerwehren anlässlich der Radldemo zur IAA

Landkreis: Im Rahmen der Radsternfahrt, die anlässlich der IAA durch den ADFC veranstaltet wurde, kam es zu umfangreichen Unterstützungsmaßnahmen durch die Feuerwehren des Landkreises Fürstenfeldbruck. Auf Anforderung der Polizei unterstützten Einsatzkräfte die Absperrungen entlang der Strecke.

Radldemo zur IAA, Bild 1

Der Demonstrationsverlauf ging von Luttenwang über Mammendorf, Fürstenfeldbruck, Emmering, Eichenau, Puchheim bis nach Germering wo er sich mit einem zweiten Zug aus Gilching traf. Die Teilnehmerzahl auf diesem Teil der Sternfahrt zählte die Polizei mit knapp 500 Teilnehmern. In der Kreiseinsatzzentrale der Feuerwehr liefen alle Informationen über den Demonstrationsverlauf zusammen.

Radldemo zur IAA, Bild 2

Wie bei solchen größeren Veranstaltungen üblich galt es durch die Feuerwehren auch parallele Einsätze wie Türöffnungen, Erstversorgungen und technischen Hilfeleistungen abzuarbeiten. Insgesamt waren über den Samstag 200 Helfer bei den Feuerwehren im Einsatz, die Demonstrationsteilnehmer verhielten sich diszipliniert und nahmen ihren Weg anschließend von Germering weiter in Richtung München.

Radldemo zur IAA, Bild 3

Die Kreisbrandinspektion bedankt sich bei allen eingesetzten Helfern für ihre Unterstützung.

Radldemo zur IAA, Bild 4

Sturmtief Sabine beschäftigt die Kreiseinsatzzentrale

Bereits am Sonntag, 9. Februar 2020, als die ersten Wetterwarnungen vor dem Orkan Sabine eintrafen, fand am späten Nachmittag eine Besprechung der Mitglieder der Kreisbrandinspektion statt, um die erforderlichen Maßnahmen dieser Flächenlage, die sich deutschlandweit auswirken sollte, zu besprechen.

Aufgrund der geschilderten Lage wurde in Absprache mit dem Landratsamt beschlossen, am Montag in den frühen Morgenstunden die Kreiseinsatzzentrale (KEZ) zu besetzen, um die erwarteten Einsätze der Feuerwehren zu koordinieren. Ein Schichtplan, bestehend aus den Mitgliedern der Kreisbrandinspektion und der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) wurde ausgearbeitet. Lagebesprechungen mit anderen Organisationen und Behörden, wie Polizei, THW, BRK und MHD wurden schon vorab – je nach Erforderlichkeit – vereinbart. Ebenfalls sollte je nach Bedarf das Notfall-Lager eingebunden werden.

Sturmtief Sabine beschäftigt die Kreiseinsatzzentrale

Die Kreiseinsatzzentrale nahm am Montag, gegen 07.20 Uhr wie geplant den Betrieb auf. Die ersten Einsätze betrafen die Feuerwehren Puchheim-Ort, Eichenau, Althegnenberg, Fürstenfeldbruck, Schöngeising und Esting. Sodann folgten landkreisweit diverse Einsätze, wie „umgestürzte Bäume“ und „lose Teile an Gebäuden“. Gegen 10.00 Uhr waren bereits circa 25 Feuerwehren im Einsatz, die etwa 70 Einsätze zu bewältigen hatten.

Im Laufe des Tages kristallisierte sich jedoch heraus, dass die Folgen des Sturmes nicht so drastisch waren, wie eingangs prognostiziert, sodass gegen 18:30 Uhr der Betrieb der KEZ aufgelöst werden konnte. Zusammengefasst hatten sich die weitsichtigen Planungen und Vorbereitungen bewährt. Insgesamt konnten über die Kreiseinsatzzentrale 110 Einsätze koordiniert werden. Glücklicherweise waren keine Verletze in den Kreisen der Feuerwehren zu verzeichnen.