Ein starkes Signal für die Sicherheit im Landkreis Fürstenfeldbruck

Beim Neujahrsempfang des Kreisfeuerwehrverbandes Fürstenfeldbruck haben der Bayerische Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann, Landrat Thomas Karmasin und Kreisbrandrat Christoph Gasteiger zusammen mit zahlreichen Gästen die Hallen des zukünftigen Katastrophenschutzzentrums feierlich ihrer Bestimmung als Notfalllager übergeben. Als eine Erkenntnis aus dem Pfingsthochwasser 1999 wurde Anfang der 2000er-Jahre im Landkreis Fürstenfeldbruck das sogenannte Notfalllager eingerichtet, in dem Geräte, Materialien und Fahrzeuge für Großschadenslagen und Katastrophen vorgehalten werden. Im Laufe der Jahre wurde die vorgehaltene Ausrüstung bedarfs-entsprechend immer weiter ergänzt, zum Beispiel um Materialien für die Einrichtung von Notunterkünften, Bewältigung von Bauunfällen und Sturmschäden. Da der Standort in einer Halle im Wertstoffhof Eichenau hierfür allein nicht mehr ausreichend war, wurden im Laufe der 2010er-Jahre zusätzlich zwei Hallen im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck angemietet. Da die Unterbringung an verschiedenen Standorten im Einsatzfall eine zeitaufwendige Logistik erforderlich machte, begann bereits Mitte der 2010er die Suche nach einem geeigneten Objekt für die zentrale Unterbringung des gesamten Notfalllagers oder nach einem Grundstück für einen Neubau durch den Landkreis. Ende 2024 ergab sich für den Landkreis kurzfristig die Möglichkeit des Erwerbs einer Bestandsimmobilie, die in ihrer Größe, Lage und Ausstattung für die Unterbringung des Notfalllagers geeignet war. Das erworbene Betriebsgelände besteht im Wesentlichen aus zwei großen Hallen mit angrenzendem Bürogebäude, einigen Nebenhallen sowie einer größeren Freifläche.
Damit bietet es nicht nur Platz für das Notfalllager selbst, sondern es soll als Katastrophenschutzzentrum des Landkreises genutzt werden.

Im Jahr 2025 lag der Fokus auf der Nutzbarmachung der Hallen, damit die auf mehrere Objekte im Landkreis verteilte Katastrophenschutzausstattung baldmöglichst zusammengeführt und witterungsgeschützt untergebracht werden kann.
Im Bürogebäude soll neben der Kreiseinsatzzentrale künftig auch die Zentrale Atemschutzwerkstatt des Landkreises untergebracht werden, sowie Räumlichkeiten für Ausbildungsveranstaltungen und Kommandantendienstversammlungen. Die entsprechenden Umbauten im Bürogebäude sind für 2026/2027 geplant, zusammen mit dem Einbau einer Atemschutzbelastungsanlage in der südlichen Halle.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hob in seiner Rede die Bedeutung des neuen Notfalllager und Katastrophenschutzzentrums für die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung im Landkreis Fürstenfeldbruck hervor:
„Eine der Grundbedingungen für unsere freiheitliche Demokratie und für die Stabilität unseres Gemeinwesens ist die Gewährleistung von Schutz und Sicherheit für die Bevölkerung. Dies hat für mich oberste Priorität. Um bei drohenden Katastrophen oder größeren Schadenslagen bestmöglich gerüstet und vorbereitet zu sein, braucht es örtliche Vorhaltungen von Ausrüstungsgegenständen, Einsatzmitteln und Spezialressourcen. Es freut mich sehr, dass der Landkreis Fürstenfeldbruck Ende 2024 dieses ehemalige Betriebsgelände erworben und im vergangenen Jahr die Hallen nutzbar gemacht hat. Mit dem neuen Katastrophenschutzzentrum hat der Landkreis nicht nur einen zentralen Ort für sein „Notfalllager“. Auch die Kreiseinsatzzentrale des Landkreises und die Kreisbrandinspektion werden nun im Verwaltungsbau unter einem Dach zusammengeführt.“
Landrat Thomas Karmasin ist froh, dass in Mammendorf nun ein Standort gefunden wurde, der die Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf im Krisenfall optimal erfüllt:
„Ich bin froh und erleichtert: Wir haben in Mammendorf die Chance bekommen und genutzt, nicht nur das dringend benötigte Notfalllager, sondern auch die Kreiseinsatzzentrale mit Atemschutzübungsstrecke und Zentraler Atemschutzwerkstatt an einem Ort zu vereinen.

Kreisbrandrat Christoph Gasteiger ergänzte: „Ein neues, vor allem: zentrales Notfalllager war dringend zu finden, aber auch für die Kreiseinsatzzentrale war im Feuerwehrhaus Fürstenfeldbruck die Zukunft ungewiss. Ich bin dankbar, dass der Landkreis Fürstenfeldbruck mit der Schaffung des neuen Katastrophenschutzzentrums in Mammendorf einen Meilenstein für den Schutz der Bevölkerung im Landkreis geschaffen hat. Für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute entstehen optimale und den Anforderungen der Zeit angemessene Bedingungen zur Ausbildung und für den Einsatz. Das ist uns wichtiger als jeder Orden: gute Arbeitsbedingungen, die Bestleistungen im Einsatz ermöglichen. Darum geht es schließlich: schnell und gut koordiniert Menschenleben und Güter zu retten.“ Weiter führt Gasteiger aus: „Mein Dank gilt dem Landrat, den Kreisräten für die Unterstützung und dem Landtagsabgeordneten Benjamin Miskowitsch für die erfolgreiche Kontaktaufnahme mit den Vorbesitzern um dieses Notfall-Lager nach so vielen Jahren der Suche überhaupt zu ermöglichen.“

Erfolgreicher Jugendwissenstest 2025 mit 283 Jugendlichen in Mammendorf und Eichenau

Bericht vom 10.12.2025

Insgesamt 283 Jugendliche aus 28 Feuerwehren nahmen an den beiden Prüfungsterminen des Wissenstests Anfang Dezember teil. Aufgrund der steigenden Teilnehmerzahlen musste der Jugendwissenstest erstmals an zwei getrennten Terminen durchgeführt werden. Das diesjährige Schwerpunktthema lautete „Verhalten bei Notfällen“. Im Mittelpunkt standen das richtige Absetzen eines Notrufs und die Versorgung betreuungspflichtiger Personen – ein Themenfeld, das im Feuerwehrdienst zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer überzeugten mit fundiertem Fachwissen und durchweg starken Leistungen. Kreisjugendwart Josef Wagner bedankte sich ausdrücklich bei den ausrichtenden Feuerwehren für die reibungslose und professionelle Organisation: „Der logistische Aufwand an beiden Standorten war beispielhaft und schuf optimale Bedingungen für die Prüfungen.“ Ebenso würdigte er die Arbeit aller Jugendwarte im Landkreis: „Die hervorragenden Ergebnisse sind ein Beleg für die engagierte und qualifizierte Ausbildung in den einzelnen Feuerwehren.“

Jugendwissenstest 2025, Bild 1

Zur Überreichung der Abzeichen waren Kreisbrandrat Christoph Gasteiger, Landtagsabgeordneter Benjamin Miskowitsch sowie die Bürgermeister Josef Heckl (Mammendorf) und Peter Münster (Eichenau) vor Ort. Sie betonten das große Engagement der Jugendlichen und die hohe Bedeutung einer gut ausgebildeten Nachwuchsfeuerwehr für die Sicherheit im Landkreis.

Jugendwissenstest 2025, Bild 2

Die beiden Veranstaltungen bilden den krönenden Abschluss der jährlichen Veranstaltungen des Kreisfeuerwehrverbands und damit des planbaren Feuerwehrjahres.

Jugendwissenstest 2025, Bild 3

14. Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren im Landkreis Fürstenfeldbruck

Am Samstag, den 6. September 2025, fand in Althegnenberg der 14. Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren im Landkreis Fürstenfeldbruck statt.

14. Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren, Bild 1

124 Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren aus 19 Feuerwehren stellten auf einem, rund sechs Kilometer langen, Rundkurs ihr Können unter Beweis. Dabei standen Geschicklichkeit, Teamgeist und feuerwehrtechnisches Wissen im Vordergrund. Die 26 teilnehmenden Mannschaften meisterten verschiedene Stationen – darunter das Stapeln von Getränkekisten, knifflige Geschicklichkeitsaufgaben wie das Balancieren eines Balls in einem Saugschlauch sowie das fachgerechte Anfertigen von Feuerwehrknoten.

Am Ende sicherte sich die Jugendfeuerwehr Rottbach den ersten Platz, gefolgt von den Teams aus Nassenhausen und Gröbenzell. Neben dem begehrten Wanderpokal durfte sich das Siegerteam auch über Liegestühle freuen, die von der Versicherungskammer Bayern gesponsert wurden.

Ein weiteres Highlight des Tages war die Verleihung der Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der Veranstaltung erfolgreich abgelegt hatten.

14. Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren, Bild 2

Die Landtagsabgeordneten Benjamin Miskowitsch und Andreas Birzele, Kreisbrandrat Christoph Gasteiger sowie Kreisjugendwart Josef Wagner gratulierten den Jugendlichen zu ihren starken Leistungen und überreichten die verdienten Abzeichen.

Ein besonderer Dank gilt den Feuerwehren aus Althegnenberg, Hattenhofen und Hörbach, die den diesjährigen Orientierungsmarsch gemeinsam hervorragend vorbereitet und für einen rundum gelungenen Tag gesorgt haben.

14. Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren, Bild 3

Teilnehmende Feuerwehren:
Althegnenberg, Eichenau, Fürstenfeldbruck, Germering, Germerswang, Grafrath, Gröbenzell, Hattenhofen, Hörbach, Maisach, Mammendorf, Nassenhausen, Puchheim Bahnhof, Rottbach, Türkenfeld, Überacker, Unterpfaffenhofen, Wenigmünchen

Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren des Landkreises

Am Samstag, den 07.09.2024, fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Mammendorf der 13. Orientierungsmarsch der Jugendgruppen des Landkreises Fürstenfeldbruck statt.
Insgesamt 123 Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren durften auf einem Rundkurs von etwa 5 km Länge ihr Geschick, ihren Teamgeist und ihr feuerwehrtechnisches Wissen unter Beweis stellen. Die 27 Mannschaften meisterten dabei verschiedenste Aufgaben, wie das Überqueren eines Sees gegen die Uhr und das Stapeln von Getränkekisten. Am Ende sicherte sich das Team der Jugendfeuerwehr Hattenhofen den ersten Platz, gefolgt von den Feuerwehren aus Unterpfaffenhofen und Gernlinden. Neben dem Spaßfaktor, der an diesem Tag im Vordergrund stand, legten die Jugendlichen auch die Prüfung zur Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr ab.

Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren des Landkreises
Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren des Landkreises

Landtagsabgeordneter Benjamin Miskowitsch, Kreisbrandrat Christoph Gasteiger und Kreisjugendwart Josef Wagner gratulierten den Jugendlichen zu ihren erbrachten Leistungen und überreichten die verdienten Abzeichen.

Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Mammendorf und dem gesamten Team für die hervorragende Organisation dieses perfekt geplanten Tages.

Teilnehmende Feuerwehren
Aich, Althegnenberg, Eichenau, Emmering, Germering, Gernlinden, Grafrath, Hattenhofen, Maisach, Mammendorf, Puchheim-Bahnhof, Rottbach, Schöngeising, Überacker, Unterpfaffenhofen

Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehr

Insgesamt 96 Jugendliche im Alter von 12-18 Jahren aus den Feuerwehren Althegnenberg, Eichenau, Emmering, Fürstenfeldbruck, Germering, Gernlinden, Grafrath, Hattenhofen, Maisach, Mammendorf, Rottbach, Schöngeising, Überacker und Unterpfaffenhofen nahmen an der Veranstaltung teil. Dabei mussten sie auf einem Rundkurs von ca. 5km Länge ihr Geschick, ihren Teamgeist und ihr feuerwehrtechnisches Wissen unter Beweis stellen. So galt es für die 24 Mannschaften, verschiedenste Aufgaben in einer vorgegebenen Zeit zu meistern. Das Team der Jugendfeuerwehr Gernlinden, gefolgt von den Feuerwehren aus Eichenau und Hattenhofen, ging als Gewinner des diesjährigen Orientierungsmarsches hervor. Neben dem Spaßfaktor, der an diesem Tag klar im Fokus stand, legten die Jugendlichen auch die Prüfung zur Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr ab. Landtagsabgeordneter Benjamin Miskowitsch, 1. Bürgermeister der Gemeinde Maisach Hans Seidl und Kreisbrandrat Christoph Gasteiger gratulierten den Jugendlichen zu ihrer vollbrachten Leistung und überreichten die verdienten Abzeichen.

Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehr 2023, Bild 1

Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Überacker und dem gesamten Team für die Organisation des perfekt geplanten Tages!

Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehr 2023, Bild 2

Bestes Wetter und Beste Stimmung beim Kreisfeuerwehrtag 2023 in Jesenwang!

Jesenwang: Am 19. August fand anlässlich der 150 Jahr Feier der Feuerwehr Jesenwang der diesjährige Kreisfeuerwehrtag statt. Bei bestem Sommerwetter kamen rund 1.000 Besucherinnen und Besucher auf das Festgelände nach Jesenwang und informierten sich über die Arbeit der Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Landkreis Fürstenfeldbruck. Neben Sonderfahrzeugen der Feuerwehren war auch das THW, die Polizei, das Rote Kreuz sowie die Hundestaffel des Malteser Hilfsdienstes vor Ort vertreten.

Kreisfeuerwehrtag 2023 in Jesenwang, Bild 1

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Erwin Fraunhofer und Kreisbrandrat Christoph Gasteiger gab es schon die ersten Ehrungen. So erhielten 26 Jugendliche ihr Abzeichen zur bayerischen Jugendleistungsprüfung. Diese hatten sie bereits am frühen Vormittag im Rahmen der Veranstaltung erfolgreich abgelegt. Die Ehrungen überreichten Landrat Thomas Karmasin, Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler und KBR Christoph Gasteiger. Durch das Programm des Vormittags führten die beiden Moderatoren Robert Sterner von Radio TOP FM und der Landtagsabgeordnete Benjamin Miskowitsch aus Mammendorf. Gegen Mittag gab es dann eine Veröffentlichung der besonderen Art. Aus einem Container kam die neueste Anschaffung des Landkreises. Ein Löschunterstützungsfahrzeug LUF 60 welches ab sofort bei der Feuerwehr Germering stationiert ist. Das Fahrzeug ist ferngesteuert und kann in Brandräumen eingesetzt werden in denen die Temperaturen für Einsatzkräfte zu hoch sind. So sind beispielweise Tiefgaragen oder Tunnelbrände sowie Brände in großen einsturzgefährdeten Hallen der Einsatzschwerpunkt dieses Fahrzeuges. Mit seinem Kettenantrieb sowie einem Luftfilter im Ölbad kann es auch in vollständig verrauchten und unzugänglichen Bereichen eingesetzt werden. Mit der Turbine erzeugt es einen Löschnebel der schnell die Temperaturen im Brandraum senkt und so zur Kühlung der Gebäudestruktur beiträgt. Gerade bei Bränden von E-Fahrzeugen in Tiefgaragen ein geeignetes Einsatzmittel.

Kreisfeuerwehrtag 2023 in Jesenwang, Bild 2

Besonders Highlight des Tages war eine historische Löschübung der Feuerwehr Jesenwang mit Ihrer Handdruckspritze auf einer Pferdekutsche aus dem Jahr 1913. Die neueste Form des Löscheinsatzes zeigte dann die Feuerwehr Adelshofen mit einem modernen Fahrzeug und Einsatzkräften unter schwerem Atmeschutz.

Kreisfeuerwehrtag 2023 in Jesenwang, Bild 3

Die Besucher*innen konnten sich auch beim Technischem Hilfswerk, der Polizei und dem Roten Kreuz Fahrzeuge und Technik anschauen sowie viele Fragen stellen. Bei der Rettungshundestaffel des Malteser Hilfsdienstes war auch das Streicheln der Hunde erlaubt, was gerade den Kindern besonders gefallen haben dürfte.

Der Kreisfeuerwehrverband Fürstenfeldbruck bedankt sich ganz herzlich bei der Feuerwehr Jesenwang und allen anderen Helfer*innen und Helfern die den Tag zu einem großen Erfolg gemacht haben. Wir freuen uns schon auf den nächsten Kreisfeuerwehrtag im Jahr 2025!