Aktuelle Informationen zur Entwicklung COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) – 19. Januar 2022

Stand: 19.01.2022

Nach einiger Entspannung bei den Coronazahlen seit Ende November ist aktuell absehbar, dass sich nun die fünfte Welle auf Basis der Omikron Variante beginnt im Landkreis auszubreiten. Aktuell liegt die 7 Tagesinzidenz im Landkreis bei 758 (Stand 17. Januar) und hat damit bereits die höchste Inzidenz aller bisherigen Infektionswellen erreicht. Die Einschränkungen im öffentlichen Leben werden nicht mehr alleine an der Inzidenz sondern an der „Krankenhaus-Ampel“ ausgerichtet. Die Krankenhausampel in Bayern ist seit 09. November rot. Seit dem 10.11. herrscht immer noch und ohne Unterbrechung der mittlerweile 3. Katastrophenfall in Bayern in Sachen Corona. Die gute Nachricht ist, das aktuell die Intensivbettenbelegungen eine Entspannung erfahren, es wird davon ausgegangen, dass die Omikronvariante zu weniger schweren Verläufen führen wird als die letzten Mutationen. Mit einer Impfquote von aktuell 64,7% Zweitimpfungen gibt es im Landkreis noch Bedarf an Impfungen, die Immunisierung der Bevölkerung hat sich die letzten Wochen deutlich verlangsamt. Ingesamt 43% der Bürger*innen verfügen bereits über die Drittimpfung.

Aktuell gelten in Bayern die allgemeinen Regelungen der 15. Bayerischen Infektionsschutzverordnung, die mit Stand von letzter Woche hinsichtlich der Quarantänemaßnahmen noch einmal überarbeitet wurde.

Auch für die Feuerwehren wird die Situation aktuell wieder schwieriger, vor allem gilt es ab sofort die ausgeweiteten Quarantänebestimmungen zu beachten. Die Dauer von Quarantäne und Isolation beträgt zehn Tage. Nach sieben Tagen ist eine Freitestung durch Nachweis eines negativen PCR- oder Antigen-Schnelltests möglich. Bei Personen in Isolation gilt dies nur, wenn sie vor der Testung 48 Stunden symptomfrei waren. Enge Kontaktpersonen, die einen vollständigen Impfschutz samt Auffrischungsimpfung vorweisen, sowie vergleichbare Gruppen wie frisch Geimpfte und Genesene (letzte Impfung nicht älter als 90 Tage) sind nunmehr von den Quarantäne ausgenommen.

Zusätzlich wurde die sog. „Hotspot“ Regelung ausgesetzt nach der bei Kommunen mit einer Inzidenz von >1.000 Infektionen pro 100.000 Einwohner ein Lock-Down vorgesehen war.

Zum weiteren Umgang finden die Feuerwehren anbei eine Handreichung vom neuen Fachberater für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Tim Pelzl zum Umgang mit Corona im Einsatz- oder Übungsdienst.

Informationen zum Coronavirus

Neben den bekannten Hinweisen zur Handhygiene und den Empfehlungen des Robert Koch Institutes für nicht medizinische Einsatzkräftebitten wir ferner um Achtsamkeit hinsichtlich auftretender grippeähnlicher Symptome (Fieber, Halskratzen, Husten, Kopfschmerzen, etc.) In diesem Fall sowie bei bestätigten Fällen bei Kontaktpersonen ist eine Teilnahme am Einsatzdienst dringend zu unterlassen! Zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit sind Quarantänemaßnahmen bei den Feuerwehren durch umsichtiges Handeln unbedingt zu vermeiden. Sollte in der Mannschaft ein Verdachtsfall bzw. ein bestätigter Fall von COVID-19 auftreten, bitten wir weiterhin um umgehende Kontaktaufnahme, um evtl. erforderliche Maßnahmen mit der Feuerwehr und dem Gesundheitsamt absprechen zu können.

Anbei finden die Feuerwehren dazu ein Merkblatt zum Umgang bei bestätigten Corona-Kontakten.

Bei Änderungen des Sachstandes oder bei Eingang relevanter Informationen werden die Feuerwehren kurzfristig informiert, die Benachrichtigung wird per E-Mail erfolgen.

 

KBM R. Unteutsch

 

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