Aktuelle Informationen zur Entwicklung COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) – 18. Juli 2021

Stand: 18.07.2021

Am 06. Juni endete der bislang längste Katastrophenfall in der bayerischen Geschichte. Ein Zusammenwirken aller beteiligten Kräfte unter Leitung der Katastrophenschutzbehörden ist, aufgrund der sich weiter entspannenden Lage vor allem in den Krankenhäusern, aktuell nicht mehr erforderlich. Wie alle Katastrophenschutzstellen im Landkreis war auch die Kreisbrandinspektion Fürstenfeldbruck während der ganzen Zeit in enger Abstimmung mit dem Landratsamt in seiner Funktion als untere Katastrophenschutzbehörde. Seit Beendigung des Katastrophfenfalls waren die Inzidenzwerte im Landkreis Fürstenfeldbruck weiter rückläufig. Seit Anfang Juli stiegen sie dann, entsprechend dem bundesdeutschen Trend, wieder an. Aktuell liegen sie bei 16,0 (Stand 16. Juli). Bei Überschreiten einer Inzidenz von 50 können aktuelle Lockerungen in einigen Teilbereichen wieder zurückgenommen werden. An folgender Grafik erkennt man die Lockerungen und Verhaltensregeln die aktuell gelten. Die aktuellen Fallzahlen im Landkreis Fürstenfeldbruck liegen bei 9.770 Fällen und 140 verstorbenen Personen. Trotz der aktuell langsameren Krankheitsentwicklung konnte aus Sicht der Impfkampagne im Landkreis weitere Fortschritte erzielt werden. In mehreren gemeinsamen Impfaktionen des Kreisfeuerwehrverbandes und dem BRK Impfzentrum des Landkreises in den Feuerwehrgerätehäusern Germering, Eichenau, Mammendorf, Fürstenfeldbruck und Esting konnten viele hundert Einsatzkräfte und Bürgerinnen und Bürger geimpft werden.

„Bei diesen kurzfristigen Aktionen konnten wir die Bündelung der Kräfte Feuerwehr und Rotes Kreuz sehr eindrucksvoll unter Beweis stellen“, so Kreisbrandrat Hubert Stefan. Rainer Bertram, Kreisgeschäftsführer des BRK: „Wir sind sehr dankbar über die enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, die schnell und unkompliziert reagiert hat.“ Ehrenamtliche des BRK waren ebenfalls behilflich und haben unter anderem für das leibliche Wohl der Aktiven gesorgt.

Die Impfquote in Bayern liegt aktuell bei 54% an Erst- und knapp 44% bei den Zweitimpfungen.

Für die Feuerwehren hat sich die Situation aktuell dahingehend gelockert, dass Übungen nun unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen, wieder möglich sind. Auch konnten die wichtigsten Teile der Landkreisausbildung für Truppmann und Truppführer sowie für Funkmodule und Atemschutz wieder gestartet werden. Auch wenn es noch eine Weile dauernd wird bis die Rückstände aufgeholt sind, leisten die Ausbilderteams gerade sehr viele zusätzliche Stunden um den Sommer bestmöglich zu nutzen. Wir hoffen an dieser Stelle inständig, dass wir auch nach den Sommerferien den Ausbildungsbetrieb aufrecht erhalten können um so bis Jahresende die Lehrgangsanfragen abarbeiten zu können.

Informationen zum Coronavirus

Neben den bekannten Hinweisen zur Handhygiene und den Empfehlungen des Robert Koch Institutes für nicht medizinische Einsatzkräftebitten wir ferner um Achtsamkeit hinsichtlich auftretender grippeähnlicher Symptome (Fieber, Halskratzen, Husten, Kopfschmerzen, etc.) In diesem Fall sowie bei bestätigten Fällen bei Kontaktpersonen ist eine Teilnahme am Einsatzdienst dringend zu unterlassen! Zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit sind Quarantänemaßnahmen bei den Feuerwehren durch umsichtiges Handeln unbedingt zu vermeiden. Sollte in der Mannschaft ein Verdachtsfall bzw. ein bestätigter Fall von COVID-19 auftreten, bitten wir weiterhin um umgehende Kontaktaufnahme, um evtl. erforderliche Maßnahmen mit der Feuerwehr und dem Gesundheitsamt absprechen zu können.

Wie sich die Situation im Landkreis Fürstenfeldbruck weiter entwickeln wird, werden die nächsten Wochen zeigen. Bei Änderungen des Sachstandes oder bei Eingang relevanter Informationen werden die Feuerwehren kurzfristig informiert, die Benachrichtigung wird per E-Mail erfolgen.

KBM R. Unteutsch

 

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